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Außenminister Steinmeier bei der UN-Generaldebatte in New York: Wir brauchen die Vereinten Nationen

20.09.2016 - Artikel

Mehr als 130 Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt werden zur 71. UNGeneralversammlung in New York erwartet. Sie verhandeln die dringendsten globalen Fragen auf höchster Ebene.

Fahnenvielfalt der Vereinte Nationen, UN Hauptquartier, flags at UN Headquarter
Fahnenvielfalt der Vereinte Nationen, UN Hauptquartier, USA, New York City, Manhattan | flags at UN Headquarter, USA, New York City, Manhattan | Verwendung weltweit© blickwinkel

"Es ist die Fußball-WM der Diplomatie", sagt der Sprecher der Vereinten Nationen Stéphane Dujarric: Mehr als 130 Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt werden am East River in New York zur 71. Generalversammlung der Vereinten Nationen erwartet. Die Krisen und Kriege im Nahen Osten, Flucht- und Migration, weltweite Sicherheit: die dringendsten globalen Fragen werden hier auf höchster Ebene verhandelt.

Weltbühne der Staatengemeinschaft

Weltbühne, Verhandlungsarena, Hinterzimmer: Für die kommenden Tage verwandelt sich die Gegend in Manhattan am East River in New York zu einem Tummelplatz der internationalen Politik. Monatelang haben Diplomaten im Hintergrund um die Texte gerungen, die nun als Resolutionen und Erklärungen verabschiedet werden sollen.

Logo der deutschen Sicherheitsratskandidatur
Logo der deutschen Sicherheitsratskandidatur© AA

Außenminister Steinmeier wird Deutschland in der UN-Generalversammlung vertreten und vor den versammelten Staats- und Regierungschefs der Welt sprechen. Neben der großen Debatte in der Generalversammlung finden zahlreiche weitere wichtige Konferenzen, Gespräche und Verhandlungen statt. So lädt Außenminister Steinmeier gemeinsam mit US-Präsident Obama zu einem Gipfel zu Flucht- und Migrationsfragen und nimmt an einem Treffen der Internationalen Unterstützergruppe für Syrien (International Syria Suport Group) teil. Zudem gibt der deutsche Außenminister den Startschuss für ein wichtiges Zukunftsprojekt der deutschen Außenpolitik: Deutschland bewirbt sich um einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für den Zeitraum 2019/2020. Hierfür wird Steinmeier eine Kampagne anstoßen und seinen Amtskollegen die deutsche Vision für die Arbeit im Sicherheitsrat erläutern.

"Wir brauchen die Vereinten Nationen"

Vor seiner Abreise nach New York machte Außenminister Steinmeier deutlich, dass es angesichts der zahlreichen Krisenherde auf dem Globus an Herausforderungen für die Weltgemeinschaft aktuell nicht mangele. Die Vereinten Nationen seien daher als umfassender Rahmen für gemeinsames Handeln umso wichtiger: "Syrien, Ukraine, Libyen, Jemen. Das alles sind Stichworte für Krisen und Konflikte, um die wir uns kümmern müssen. Und "uns" meint nicht alleine wir, Europäer, sondern wir brauchen die Vereinten Nationen dazu. Wir brauchen Friedenslösungen, und wir brauchen Regeln für eine friedlichere Welt. Deshalb sind die Vereinten Nationen wichtig."

Zum Weiterlesen:

Flüchtlingskrise - das leistet die deutsche Außenpolitik

Lage in Syrien

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