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„Welthauptstadt für Nachhaltigkeit und Klimaschutz“: 20 Jahre UNO-Stadt Bonn

09.03.2016 - Artikel

Zum 20-jährigen Jubiläum des Standorts Bonn als UNO-Stadt waren am Dienstag (08.03.) Außenminister Steinmeier und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in der Stadt.


Außenminister Steinmeier und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon
Außenminister Steinmeier und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon© Photothek / Trutschel

Hoher Besuch in Bonn

Hoher Besuch ist für die Stadt Bonn eigentlich nichts Besonderes. Die Gästeliste bei den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen als UN-Standort war allerdings auch für Bonner Verhältnisse etwas Besonderes. Neben Außenminister Frank-Walter Steinmeier und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon waren auch der Leiter des UN-Freiwilligenprogramms UNV, Richard Dictus, und die Generalsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention, Christiana Figueres, zugegen. Und natürlich der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

„Seit 20 Jahren sind die Vereinten Nationen in Bonn verwurzelt und wachsen weiter“, sagte Steinmeier zu Beginn seiner Rede. Insbesondere bei den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz spiele Bonn eine weltweit zentrale Rolle. Am Klimaabkommen COP21, das im Dezember in Paris beschlossen wurde, habe die Vorarbeit im Bonner Sekretariat der UN-Klimarahmenkonvention entscheidenden Anteil gehabt. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der zuvor in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengetroffen war, würdigte in Bonn die Rolle Deutschlands in der Welt: „Deutschland ist eine Supermacht der nachhaltigen Entwicklung.“

Rede zum 20-jährigen Jubiläum der UNO-Stadt Bonn
Rede zum 20-jährigen Jubiläum der UNO-Stadt Bonn© Photothek / Trutschel

UN Volunteers - Bonner Erfolgsgeschichte

Eine weitere Bonner Erfolgsgeschichte ist das Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen. „Ob als Lehrer, Kindergärtner oder Experten in der Landwirtschaft - UN Volunteers leisten weltweit Hervorragendes„, betonte Steinmeier in seiner Rede - insbesondere im weitweiten Einsatz für Frieden, Klimaschutz und Menschenrechte. “Nicht nur, weil sie ganz konkrete Hilfe leisten. Sondern auch, weil Sie entscheidend dazu beitragen, den Prozess von Verstehen und Verständigung zwischen Gesellschaften zu gestalten. Und dies – andere verstehen wollen – ist ein Grundpfeiler unserer Außenpolitik.„

Zum Weiterlesen

Rede von Außenminister Steinmeier im Wortlaut

Der UN-Campus Bonn

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