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Jochen Flasbarth als deutscher Kandidat für das Amt des UNEP Exekutivdirektors vorgestellt

21.01.2016 - Artikel

Staatssekretär Steinlein stellte am 21.01. den deutschen Kandidaten für das Amt des UNEP Exekutivdirektors vor. Jochen Flasbarth ist seit 2013 Staatssekretär im Bundesumweltministerium.

Im Auswärtigen Amt stellte Staatssekretär Stephan Steinlein heute (21.01.) den deutschen Kandidaten für das Amt des UNEP (United Nations Environment Programme) Exekutivdirektors vor. Botschafterinnen und Botschafter aus über 60 Ländern hatten Gelegenheit, mit dem Kandidaten Jochen Flasbarth, derzeit Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), über Fragen der globalen Umweltdiplomatie zu diskutieren.

Staatssekretär Steinlein (r.) im Gespräch mit dem Staatssekretär im BMUB Flasbarth.
Staatssekretär Steinlein (r.) im Gespräch mit dem Staatssekretär im BMUB Flasbarth.© AA

UNEP mit Sitz in Nairobi und größeren Abteilungen in Genf und Paris ist die zentrale UN-Agentur für den Umweltschutz. Für die Bundesrepublik hat das Umweltprogramm der Vereinten Nationen höchste Priorität. Denn die Bewahrung der Umwelt und die Begrenzung des Klimawandels sind Voraussetzung für friedliches (Über)Leben auf diesem Planeten. Armutsbekämpfung, Krisenprävention und wirtschaftliche Entwicklung – zentrale Aufgaben der Vereinten Nationen - sind ohne den Schutz der natürlichen Ressourcen nicht denkbar.

Jochen Flasbarth war vor seiner Ernennung zum Staatssekretär im BMU von 2009 bis 2013 Leiter des Umweltbundesamtes (UBA). Zuvor war er von 2003 bis 2009 Abteilungsleiter im BMU und von 1994 bis 2003 Präsident des Naturschutzbundes NABU. Als Staatssekretär machte er zuletzt international von sich reden, indem er die deutsche Position im Prozess zur Erarbeitung der Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals SDG) maßgeblich prägte und bei den Klimaverhandlungen auf der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris als Hauptverhandler für Deutschland eine entscheidende Moderatorenrolle für die französische Präsidentschaft unter dem französischen Außenminister Laurent Fabius übernahm.

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