Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Mogens Lykketoft zu Gesprächen im Auswärtigen Amt

27.08.2015 - Artikel

Mogens Lykketoft, der designierte Präsident der 70. UN-Generalversammlung traf am 26. August zu Gesprächen mit Außenminister Steinmeier und Staatsministerin Böhmer zusammen.

Mogens Lykketoft, der designierte Präsident der 70. UN-Generalversammlung war am 26. August zu Gesprächen im Auswärtigen Amt. Dabei traf er zunächst mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier und anschließend mit Staatsministerin Maria Böhmer zusammen. Im Fokus standen die Rolle der Generalversammlung für die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung sowie die Reform des UN-Sicherheitsrates.

Agenda 2030 richtet sich an alle Staaten der Welt

Außenminister Steinmeier trifft Mogens Lykketoft im Auswärtigen Amt
Außenminister Steinmeier trifft Mogens Lykketoft im Auswärtigen Amt© Photothek/Gottschalk

Nach Lykketofts Zusammentreffen mit Außenminister Steinmeier empfing ihn Staatsministerin Maria Böhmer zu einem Abendessen. Mit dabei waren auch die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Beate Rudolf, sowie Jörg Hacker, wissenschaftlicher Beirat des UN-Generalsekretärs. Lykketoft und Böhmer waren sich einig, dass es für den Erfolg der globalen Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung entscheidend darauf ankomme, dass die 191 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in der 70. UN-Generalversammlung die richtigen Weichen stellen. Hierzu gehören wissenschaftlich basierte Indikatoren, ein effektiver Überprüfungsmechanismus sowie eine umfassende Beteiligung der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft. Böhmer unterstrich, dass der Mehrwert der globalen Agenda 2030 gegenüber den Millenniums-Entwicklungszielen darin liege, dass sie sich an alle Staaten der Welt richte. Außerdem berücksichtige sie richtigerweise die Bedeutung von Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, guter Regierungsführung und von Frauen für nachhaltige Entwicklung.

Zeit für Reform des UN-Sicherheitsrats

Beate Rudolf, Maria Böhmer, Mogens Lykketoft und Jörg Hacker (v.l.n.r.)
Beate Rudolph (Dt. Institut für Menschenrechte), Staatsministerin Böhmer, Mogens Lykketoft und Jörg Hacker (Wiss. Beirat des VN-Generalsekretärs) (v.l.n.r.)© Auswärtiges Amt

Böhmer betonte zudem, dass es an der Zeit sei, den UN-Sicherheitsrat zu reformieren. Es komme angesichts der steigenden Zahl und Komplexität von Konflikten nun darauf an, alle Säulen der Vereinten Nationen, auch die UN-Generalversammlung, auf die Arbeit an den gemeinsamen Zielen Prävention, Stabilisierung und Wiederaufbau auszurichten. Lykketoft teilte diese umfassenden Ansatz und sicherte zu, sich in seinem Amt für Vereinte Nationen aus einem Guss einzusetzen.

Verwandte Inhalte

Schlagworte