Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

UN Women: „Hervorragende Arbeit zur Förderung globaler Standards“

11.06.2015 - Artikel

Staatsministerin Maria Böhmer traf im Auswärtigen Amt die neue Exekutivdirektorin von UN Women, Phumzile Mlambo-Ngcuka.

Am Mittwoch (10.6.) traf Staatsministerin Maria Böhmer mit der neuen Exekutivdirektorin von UN Women, Phumzile Mlambo-Ngcuka, im Auswärtigen Amt zusammen. Nach der Begegnung erklärte Böhmer: „Ich danke UN Women für die hervorragende Arbeit zur Förderung globaler Standards und zur wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen.“

Staatsministerin Böhmer trifft die neue Exekutivdirektorin von UN Women.
Staatsministerin Böhmer trifft die neue Exekutivdirektorin von UN Women: Mlambo-Ngcuka, Böhmer© AA

2015 sei das Jahr der Frauen, so Staatsministerin Böhmer: „Wir blicken zurück auf 20 Jahre Pekinger Aktionsplattform zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung der Rechte von Frauen.“ An der Konferenz der Vereinten Nationen in Peking hatte Böhmer damals selbst teilgenommen. Sie blicke aber auch voraus, so Saatsministerin Böhmer weiter: Die Ziele der Aktionsplattform müssten in der Post 2015-Agenda so verankert werden, dass eine echte Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen erreicht werde – in Deutschland und weltweit. Das, so Böhmer, wäre ein Meilenstein.

UN-Resolution zu Frauen, Frieden und Sicherheit

Weiter erklärte Staatsministerin Böhmer: „Vor 15 Jahren hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Resolution 1325 'Frauen, Frieden, Sicherheit' verabschiedet.
Die Resolution fordert die aktive Einbindung von Frauen in die Konfliktprävention und Konfliktbewältigung, außerdem den Schutz von Frauen und Mädchen vor sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten. Angesichts der Vielzahl von Krisen hat diese Resolution nichts an Aktualität verloren. Sie muss Leitfaden für unser außenpolitisches Engagement bleiben. Vor allem müssen wir sie wieder mit neuem Leben erfüllen und ihre Umsetzung forcieren!“

„Empowerment von Frauen“ als G7-Thema

Auch beim G7-Gipfel unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Elmau stand das Thema „Empowerment von Frauen“ auf der Agenda. Die Staats- und Regierungschefs verständigten sich darauf, die unternehmerische Selbständigkeit von Frauen zu fördern, indem der Zugang zu Finanzierung, Märkten, Fertigkeiten, Führungsverantwortung und Netzwerken gestärkt wird. Dazu gehört auch, die Berufsausbildung für Frauen aus Entwicklungsländern zu fördern. Bis 2030 soll ein Drittel mehr Frauen als bisher eine Berufsausbildung erhalten.

Dazu Staatsministerin Böhmer: „Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahrzehnten viel erreicht. Doch es liegt nach wie vor ein langer Weg vor uns, den wir nur im nationalen und internationalen Kontext erfolgreich beschreiten können. Ich begrüße daher das G7-Dialogforum mit Frauen, das die deutsche G7-Präsidentschaft am 16./ 17. September 2015 auf Einladung der Bundeskanzlerin in Berlin ausrichten wird.“

Verwandte Inhalte

Schlagworte

nach oben