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Kinder in bewaffneten Konflikten schützen

Ehemalige Kindersoldaten in Uganda

Ehemalige Kindersoldaten in Uganda

20.09.2012 - Artikel

Die Vereinten Nationen wollen den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten stärken. Jetzt verabschiedete der Sicherheitsrat eine entsprechende Resolution.

Die Vereinten Nationen wollen den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten stärken. Am 19. September verabschiedete der Sicherheitsrat eine Resolution, die die bestehenden Schutzmechanismen stärkt und die Arbeit der VN-Sonderbeauftragten für Kinder und bewaffnete Konflikte, Leila Zerrougui, unterstützt.

Außerdem fordert Resolution 2068 (2012) den Generalsekretär auf, weiter jährlich einen Bericht zur Lage von Kindern in bewaffneten Konflikten vorzulegen. Elf der 15 Sicherheitsratsmitglieder stimmten für den von Deutschland eingebrachten Entwurf. Pakistan, Russlan, China und Aserbaidschan enthielten sich.

Täter zur Verantwortung ziehen

Peter Wittig, der deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen, sagte, von der Resolution gehe eine wichtige Botschaft aus. Deutschland hat im September den Vorsitz im Sicherheitsrat inne; das Thema Kinder und bewaffnete Konflikte ist ein deutsches Schwerpunktthema. Angesichts des anhaltenden, schockierenden Leids, dem Kinder weltweit in Konflikten ausgesetzt seien, müsse alles getan werden, um den Schutz von Kindern zu verbessern, so Wittig.

Ein Fokus müsse dabei auf der strafrechtlichen Verantwortlichkeit für die Verletzung von Kinderrechten liegen. Zudem gebe es eine "alarmierende Zahl" von Wiederholungstätern. Es müsse darüber nachgedacht werden, wie auf diese wirkungsvoll Druck ausgeübt werden könne.

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