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Unterzeichnung zur Klimakonferenz 2017 in Bonn

04.09.2017 - Artikel

Staatssekretär Walter J. Lindner und die Exekutivsekretärin des Weltklimasekretariats Patricia Espinosa haben ein bilaterales Abkommen anlässlich der COP23 in Bonn unterzeichnet.

Weltweite Relevanz der COP23

Abkommensunterzeichnung in Bonn
Abkommensunterzeichnung in Bonn© James Dowson, UNFCCC

Staatssekretär Walter J. Lindner sagte anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens zur COP23: „Klimawandel verknappt oft Wasser- und Nahrungsvorräte, führt zu Konflikten um Land und Ressourcen und erzeugt so Flucht- und Migrationsdruck. Die Klimakonferenz COP23 in Bonn hat deshalb eine besondere und weltweite Relevanz. Bonn kann seine Leistungsfähigkeit als VN-Stadt und Konferenzstandort ein weiteres Mal unter Beweis stellen.“

Deutschland klimapolitischer Dreh- und Angelpunkt

UNFCCC-Exekutivsekretärin Patricia Espinosa fügte hinzu: „Die deutsche Unterstützung für Fidschi, für das VN‑Klima-Team und für alle Teilnehmer der 23. VN‑Klimakonferenz zeigt, wie sehr sich das Land für das Klima und die Ziele der nachhaltigen Entwicklung einsetzt. Im November wird Deutschland für die Teilnehmer ‑ Staatschefs, Minister, Vorstandsvorsitzende großer Unternehmen, Vertreter der Zivilgesellschaft und Jugendliche ‑ zum klimapolitischen Dreh- und Angelpunkt werden. Und Bonn ist VN‑Stadt und wird jetzt immer mehr auch zu einem echten Zentrum für Nachhaltigkeitspolitik.“

In diesem Jahr hat der Inselstaat Fidschi die Präsidentschaft der Konferenz inne und lädt gemeinsam mit UNFCCC die Vertragsstaaten ein. Deutschland ist „technischer Gastgeber“ und unterstützt Fidschi und das Weltklimasekretariat bei der Organisation der COP23, zu der etwa 20.000 Teilnehmer erwartet werden. Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt werden sich im November in Bonn treffen.

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