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Staatsministerin Böhmer besucht Schweizer UNESCO-Welterbetage

13.06.2016 - Artikel

Zur Eröffnung der Schweizer UNESCO-Welterbetage reiste Staatsministern Böhmer am 10.06. nach Bern. In ihrer Rede lobte sie die besondere Verbundenheit der Schweiz mit dem historischen Erbe und das außerordentliche Engagement für dessen Erhalt und Pflege.

Staatsministern Böhmer im Rathaus der Stadt Bern.
Staatsministern Böhmer im Rathaus der Stadt Bern.© Stadt Bern/Stucki

Staatsministerin Böhmer reiste von 10. bis 12.06. in die Schweiz. Als Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amts für UNESCO-Welterbe, UNESCO-Kulturkonventionen und UNESCO-Bildungs- und Wissenschaftsprogramme nahm sie am 11.06. an der Eröffnungsveranstaltung der Schweizer UNESCO-Welterbetage in Bern teil.

In ihrer Rede zur Eröffnung des Festakts unterstrich Böhmer das außerordentliche Engagement der Schweiz beim Erhalt und der Pflege der Welterbestätten. „Die Würdigung und Pflege des eigenen Kultur- und Naturerbes“, sagte Böhmer, „ist Voraussetzung für Weltoffenheit, die Achtung von kultureller Vielfalt und das Verstehen und Anerkennen anderer Kulturen. Die Verbundenheit mit dem historischen Erbe und die Verantwortung für die Natur und Umwelt in der Eidgenossenschaft nehmen gerade in der Schweiz einen hohen Stellenwert ein.“

Gemeinsame Verantwortung für das Kulturerbe der Welt

Angesichts der Zerstörung von kulturellem Erbe in Syrien fuhr Böhmer fort: „Die Angriffe auf das Kulturerbe sind zugleich Angriffe auf die Werte, die wir mit diesem Erbe verbinden. Dazu gehören die Fähigkeit zur Reflexion auf unser geschichtliches Werden, die Anerkennung der kreativen Leistungen aller Epochen und Weltregionen sowie die gemeinsame Verantwortung für die Schöpfung und auch füreinander im Sinne eines modernen Weltbürgertums.“ Böhmer betonte in ihrer Rede im Rathaus Bern, wie wichtig es sei, dass Deutschland und die Schweiz ihre gemeinsame Verantwortung für das Kultur- und Naturerbe der Welt weiterhin ausfüllen.

Staatsministerin Böhmer besuchte Die Drei Burgen von Bellinzona und informierte sich bei einer Führung.
Die mittelalterliche Wehranlage ist seit dem Jahr 2000 UNESCO-Welterbestätte.© AA

Am 12. Juni besuchte Staatsministerin Böhmer gemeinsam mit Vertretern der Schweizer UNESCO-Kommission die Welterbestätte „Die Drei Burgen von Bellinzona“ im Tessin. Böhmer zeigte sich beeindruckt von der Größe und strategischen Lage der mittelalterlichen Wehranlage, die aus einer Gruppe von Befestigungen um die Burg Castelgrande besteht. Die Anlage diente als Talsperre sowie zur Kontrolle der Zugangswege zu den Alpenpässen.

Zum Weiterlesen:

Rede von Staatsministerin Böhmer bei der Eröffnung der Schweizer UNESCO-Welterbetage in Bern

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