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"Die Zukunft der OSZE"

07.04.2016 - Artikel

Die Konferenz "Die Zukunft der OSZE" wird vom deutschen OSZE-Vorsitz veranstaltet und bringt am 06. und 07.04. junge Entscheidungsträger aus über 25 OSZE-Staaten im Auswärtigen Amt zusammen. Sie sammeln Vorschläge, wie den vielfältigen Herausforderungen im OSZE-Raum begegnet werden und die Handlungsfähigkeit der Organisation gestärkt werden kann.

"Die Zukunft der OSZE" steht im Mittelpunkt einer zweitägigen Konferenz, die der deutsche OSZE-Vorsitz 2016 am 06. und 07.04.16 in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius im Auswärtigen Amt veranstaltet. Die fast 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 25 Teilnahmestaaten der OSZE wurden auch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier begrüßt.

Gernot Erler bei seiner Eröffnungsrede: Die Zukunft der OSZE liegt in den Händen der jungen Generation
Gernot Erler bei seiner Eröffnungsrede: "Die Zukunft der OSZE liegt in den Händen der jungen Generation"© AA
Außenminister Steinmeier mit den Teilnehmenden der Konferenz.
Außenminister Steinmeier mit den Teilnehmenden der Konferenz.© AA

Ziel der Konferenz ist es, Vorschläge junger Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien zu sammeln, wie auf die vielfältigen Herausforderungen für Sicherheit und Kooperation im OSZE-Raum reagiert werden und die Handlungsfähigkeit der OSZE gestärkt werden kann. Die Vorschläge sollen im Laufe der nächsten Monate weiter diskutiert und auf einer zweiten Konferenz in Wien im Oktober 2016 zusammengefasst und dem deutschen OSZE-Vorsitz übergeben werden. Im Mittelpunkt des ersten Konferenzteils stehen daher mögliche kooperative Antworten auf Herausforderungen wie Regionalkonflikte, Extremismus oder Cybersicherheit.

Stimme der jungen Generation mehr Gewicht geben

Der Sonderbeauftragte der Bundesregierung für den OSZE-Vorsitz 2016, Gernot Erler, sagte in seiner Eröffnungsansprache, die Zukunft von Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und damit auch die Frage der künftigen Rolle und Gestalt der OSZE liege in den Händen der jungen Generation, deren Stimme der deutsche OSZE-Vorsitz daher auch ein stärkeres Gewicht in den Diskussionen der Organisation verschaffen will.

Der Grundgedanke der OSZE und ihrer Vorgängerin, der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE), Vertrauen und Sicherheit durch Begegnung und Dialog gerade auch der Zivilgesellschaften zu stärken, sei aktuell wie nie. "Wenn es dieser Veranstaltung gelingt, neues Verständnis, neue Ideen, neue und vielleicht auch nachhaltige Kontakte und Verbindungen zwischen den Vertretern dieser Generation zu schaffen", so Erler, hätte diese ihren Zweck schon erfüllt. Die Vielfalt der aktuellen Herausforderungen mache aber auch neues Denken und neue Annäherungen notwendig, wie die Instrumente der OSZE auf der Basis der grundlegenden Prinzipien von Helsinki weiterentwickelt werden könnten.

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