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Ein besonderer deutsch-französischer Tag

Außenminister Maas trifft Jean-Yves Le Drian

Außenminister Maas trifft Jean-Yves Le Drian, © Florian Gaertner/photothek.net

27.03.2019 - Artikel

Vor dem gemeinsamen Auftritt im Bundeskabinett besprechen Heiko Maas und Jean-Yves Le Drian die dichte deutsch-französische Agenda

Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian beginnt heute eine neue Tradition: Ab sofort wird jedes Quartal ein Regierungsmitglied aus Frankreich bzw. Deutschland an der Kabinettssitzung der jeweils anderen Regierung teilnehmen. Die noch engere Verzahnung ist Teil des Aachener Vertrags, mit dem sich Deutschland und Frankreich im Januar ein ehrgeiziges Programm zur Zusammenarbeit vorgenommen haben. 

Vor der gemeinsamen Fahrt ins Kabinett empfing Außenminister Maas seinen französischen Amtskollegen zum Frühstück im Auswärtigen Amt. Es ging vor allem um „Aachen“ und die Zusammenarbeit im Sicherheitsrat der UN

Außenminister Maas sagte nach dem Gespräch:

 
Bei der UN haben Deutschland und Frankreich ein gemeinsames Programm vorgelegt. Ende der Woche treffen wir uns in New York bei der Übergabe des Vorsitzes von Frankreich an Deutschland und setzen unsere enge Zusammenarbeit bei den Themen Multilateralismus sowie „Frauen, Frieden & Sicherheit“ fort.

Jean-Yves Le Drian bekräftigte das starke Zeichen, dass von beiden Ländern gemeinsam im Sicherheitsrat ausgehe. Man wolle die „Jumelage“ dazu nutzen, an wichtigen Themen wie Afrika, Multilateralismus sowie Humanitärem Recht weiter zu arbeiten. Auch beim G7 Ministertreffen Ende kommender Woche in Le Drians Heimatregion, der Bretagne, werde man gemeinsam im Geiste des Aachener Vertrags präsent sein. 

Vertrag von Aachen umsetzen

Die beiden Außenminister sprachen darüber, wie der Vertrag von Aachen zügig Erleichterungen für Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten der Grenze bringen kann. Vor allem in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wollen beide Länder viele bürokratische Hürden aus dem Weg räumen und Kooperation weiter vereinfachen. 

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