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Deutsch-Französischer Tag 2016: Roth und Désir diskutieren mit Berliner Schülern

22.01.2016 - Artikel

Staatsminister Roth und sein französischer Amtskollege Désir diskutieren am 22. Januar mit Berliner Schülern und mit Vertretern deutscher und französischer Denkfabriken.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Europa-Staatsminister Michael Roth, empfing heute (22.01.) anlässlich des Deutsch-Französischen Tages seinen französischen Amtskollegen Harlem Désir.

Vive l'amitié franco-allemande: Roth und Désir diskutieren zum Deutsch-Französischen Tag mit Berliner Schülerinnen und Schülern
Vive l'amitié franco-allemande: Roth und Désir diskutieren zum Deutsch-Französischen Tag mit Berliner Schülerinnen und Schülern© AA

Am Morgen führten die Beiden gemeinsam ein Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Heinrich-Hertz-Gymnasiums in Berlin-Friedrichshain und der Gemeinschaftsschule Rütli-Campus in Berlin-Neukölln. Unter anderem diskutierten die beiden Beauftragten mit den Jugendlichen, welche Erwartungen die junge Generation an die Politik in Europa hat.

Jugend und Europa im Fokus

Anschließend sprachen Roth und Désir mit Vertreterinnen und Vertreter deutscher und französischer Denkfabriken. Vereinbart wurde, die Arbeit der beteiligten Einrichtungen noch stärker als bisher zu vernetzen. Erklärtes Ziel der Beteiligten ist es, gemeinsam an deutsch-französischen Vorschlägen zur Lösung drängender Aufgaben in Europa zu arbeiten; hierzu gehören unter anderem der Umgang mit der Flüchtlingsfrage und die Bekämpfung der terroristischen Bedrohung einschließlich ihrer Ursachen.

Staatsminister Roth erklärte zum Deutsch-Französischen Tag 2016:

Europa steht heute vor einer gewaltigen Bewährungsprobe. Nur gemeinsam werden wir diese große Aufgabe meistern können. Mehr denn je ist hier das deutsch-französische Tandem als Impulsgeber gefordert. Dafür ist der Austausch auf Expertenebene ebenso wichtig wie der Dialog mit der Zivilgesellschaft und insbesondere mit der jungen Generation.

Bereits am Vorabend hatte Staatsminister Roth gemeinsam mit dem französischen Botschafter Philippe Etienne und dem Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerk Markus Ingenlath ein Fußballturnier mit deutschen und französischen Jugendlichen im Auswärtigen Amt eröffnet. Eine Premiere, die ganz im Zeichen des Fairplay und der deutsch-französischen Begegnung stand.

Was ist der Deutsch-Französische Tag?

Die Schülerinnen und Schüler aus Friedrichshain und Neukölln mit den beiden Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit
Die Schülerinnen und Schüler aus Friedrichshain und Neukölln mit den beiden Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit© AA

Der Deutsch-Französische Tag wurde im Jahr 2003 in Würdigung der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags von 1963 über die deutsch-französische Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Ziel ist es, in deutschen und französischen Bildungseinrichtungen die bilateralen Beziehungen darzustellen, für die Partnersprache zu werben und Informationen zu Austauschprogrammen sowie Studien- und Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Von beiden Ländern sollen an diesem Tag die deutsch-französischen Beziehungen besonders beleuchtet werden. Regelmäßiger Bestandteil ist seit 2006 der sich an Schüler richtende „Entdeckungstag“ in deutschen oder französischen Unternehmen und Behörden. Die Organisation hierfür liegt beim Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) unter Schirmherrschaft der beiden Außenministerien.

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