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Eine starke deutsch-französische Partnerschaft für Europa

31.10.2014 - Artikel

Gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Désir war Staatsminister Roth zu Gast im Europa- und Auswärtigen Ausschuss der Nationalversammlung. Zudem verliehen beide in Paris den Adenauer-de-Gaulle-Preis an ARTE.

Ein Besuch in Paris ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und engen Partnerschaft: Am Mittwoch war Europa-Staatsminister Michael Roth gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Harlem Désir zu Gast im Europa- und Auswärtigen Ausschuss der französischen Nationalversammlung. Am Abend verliehen beide in Paris den Adenauer-de-Gaulle-Preis an den deutsch-französischen TV-Sender ARTE.

Neben Désir und Roth stehen ARTE-Intendantin Véronique Cayla, die französische Abgeordnete Elisabeth Guigou, ARTE-Intendant Gottfried Langenstein und die Deutsche Botschafterin in Frankreich Susanne Wasum-Rainer (v.l.)
Neben Désir und Roth stehen ARTE-Intendantin Véronique Cayla, die französische Abgeordnete Elisabeth Guigou, ARTE-Intendant Gottfried Langenstein und die Deutsche Botschafterin in Frankreich Susanne Wasum-Rainer (v.l.)© Ministère des Affaires Etrangères

Gemeinsam nahmen Staatsminister Roth und sein französischer Amtskollege Harlem Désir am Mittwoch (29.10.) an einer Sitzung des Auswärtigen und des Europaauschusses der französischen Nationalversammlung teil. Darin unterstrich Roth die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft für Europa: "Wir brauche ein starkes Europa. Dafür brauchen wir ein starkes deutsch-französisches Paar, das gemeinsam Initiativen auf europäischer Ebene ergreift und voran bringt. Europa gründet sich vor allem und zuallererst auf Werten wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung, Werte, die nicht zuletzt auf die Französische Revolution zurückgehen."

Roth, der auch der Beauftragte der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit ist, erinnerte dabei an die friedliche Revolution der Jahre 1989/90 in Deutschland und Mitteleuropa: "Die Bürgerinnen und Bürger, die sich damals so mutig für den friedlichen Wandel eingesetzt haben, waren von diesen Werten getragen".

Adenauer-de-Gaulle-Preis 2014 geht an ARTE

Verleihung des Adenauer-De-Gaulle-Preises: Rede von Staatsminister Roth (Désir im Hintergrund)
Verleihung des Adenauer-De-Gaulle-Preises: Rede von Staatsminister Roth (Désir im Hintergrund)© Ministère des Affaires Etrangères

Am Abend überreichten Roth und Désir dem deutsch-französischen Fernsehsender ARTE den Adenauer-de Gaulle-Preis 2014. In seiner Laudatio würdigte Roth die konsequente Zweisprachigkeit des Senders, seine Programmqualität und die Förderung deutsch-französischer Fernseh-Koproduktionen. "ARTE beteiligt sich nicht an Gleichmacherei, es hinterfragt Klischees", betonte Roth. Damit leiste ARTE "über Deutschland und Frankreich hinaus einen herausragenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt Europas."

Den Abschluss des Besuchs bildete ein Besuch der französischen Film-Akademie "FEMIS". Der deutsche Europa-Staatsminister würdigte die wichtige Rolle Frankreichs für das europäische Kino. So kommt beispielsweise mit "Monsieur Claude und seine Töchter" der erfolgreichste Film des Jahres 2014 in Deutschland aus Frankreich, hob Roth hervor. Der Besuch an der Akademie bot auch Gelegenheit zu einem Treffen mit Studierenden der Baden-Württembergischen Filmakademie, die zusammen mit der FEMIS einen Film realisieren. Staatsminister Roth gratulierte Claire Burger, einer der Regisseurinnen des Films "Party Girl", zur Camera d’Or, mit der sie beim Filmfestival Cannes für ihr Erstlingswerk ausgezeichnet wurde.

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