Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

EUNAVFOR MED Operation Sophia

EUNAVFOR MED Operation Sophia

EUNAVFOR MED Operation Sophia, © dpa

26.06.2019 - Artikel

Die militärische GSVP-Operation EUNAVFOR MED Operation Sophia wurde 2015 eingerichtet, um gegen kriminelle Schleusernetzwerke vorzugehen, die Menschen im südlichen Mittelmeer auf seeuntüchtigen Schlauch- und Holzbooten in Lebensgefahr bringen.

Im Rahmen weiterer Zusatzaufgaben unterstützt Operation Sophia inzwischen den Aufbau libyscher Fähigkeiten, indem sie Angehörige der libyschen Küstenwache und Marine ausbildet, damit diese ihren Verpflichtungen, wie z.B. der Seenotrettung, unter Einhaltung professioneller Standards und des Völkerrechts nachkommen kann. Zudem tragen Einheiten der Operation dazu bei, dass das Waffenembargo der Vereinten Nationen durchgesetzt wird und sammeln Informationen zum Öl-Schmuggel. Mit der Umsetzung von Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen leistet die Operation einen Beitrag zur Stabilisierung Libyens.

Der Name der Operation geht auf ein Mädchen zurück, das am 24.08.2015 vor der libyschen Küste auf der deutschen Fregatte SCHLESWIG-HOLSTEIN zur Welt gekommen ist. Die Mutter des Mädchens war zuvor von der deutschen Besatzung aus Seenot gerettet worden. Im Oktober 2015 erfolgte die Umbenennung der Operation in „Sophia“. Die Seenotrettung ist nicht Gegenstand des Auftrags der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA, aber völkerrechtliche Verpflichtung. Seit Juni 2015 wurden über 45.000 Menschen durch Einheiten der Operation SOPHIA aus Seenot gerettet.

Deutschland hat sich seit Beginn der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA im Juni 2015 sowohl personell als auch mit seegehenden Einheiten in großem Umfang beteiligt.

Weitere Informationen:

Webseite der Mission EUNAVFOR MED Operation Sophia

Informationen zu EUNAVFOR MED Operation Sophia auf der Webseite der Bundeswehr

Verwandte Inhalte

Schlagworte

nach oben