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EUBAM Moldau und Ukraine

Stadtansicht Kiew

Stadtansicht Kiew, © Christophe Gateau/dpa

29.01.2020 - Artikel

Die European Union Border Assistance Mission to Moldova and Ukraine (EUBAM) wurde 2005 auf Veranlassung der damaligen Präsidenten der Ukraine und der Republik Moldau ins Leben gerufen, um die Zollaufgaben und die Grenzüberwachung zwischen beiden Staaten zu verbessern.

Seitdem wurde das Mandat regelmäßig verlängert. Die Mission wird von der EU-Kommission geführt und finanziert. Dadurch handelt es sich nicht um eine übliche GSVP-Mission. Die Durchführung vor Ort wird vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen geleistet.

Die Mission berät, unterstützt und bildet die einheimischen Kräfte aus. Dabei geht es um die Anpassung der Verfahren an EU-Standards sowie die Verhinderung von Schmuggel und der Bekämpfung von Korruption. Darüber hinaus sorgt die Mission für Vertrauensbildung und berät bei der Vereinheitlichung von Steuer- und Zollvorschriften. Ferner ist sie auf dem Gebiet der Demarkation der Grenzlinien aktiv und soll zu einer Entschärfung des Transnistrien-Konfliktes zwischen Kiew, Chisinau und der De-facto-Regierung in Tiraspol beitragen.

Von den über 200 Missionsangehörigen werden etwa die Hälfte von EU-Mitgliedstaaten gestellt. Darunter sind zeitweilig bis zu 15 Deutsche.

Weitere Informationen

EUBAM auf der Webseite der Bundespolizei

Webseite von EUBAM

Länderinformationen Moldau

Länderinformationen Ukraine


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