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EUNAVFOR MED Operation Sophia

Gerettete Flüchtlinge an Bord eines EUNAVFOR Schiffes

Gerettete Flüchtlinge an Bord eines EUNAVFOR Schiffes, © dpa/ picture alliance

03.06.2017 - Artikel

Ziel von EUNAVFOR MED Operation Sophia ist es, gegen kriminelle Schleusernetzwerke vorzugehen, die Menschen im südlichen Mittelmeer zu Tausenden auf seeuntüchtigen Schlauch- und Holzbooten in Lebensgefahr bringen. Die Rettung schiffsbrüchiger Flüchtlinge steht für die Besatzungen der eingesetzten Marine-Schiffe dabei im Vordergrund.

Der Bundestag stimmte der aktuellen Beteiligung Deutschlands an der militärischen Operation am 1. Oktober 2015 zu. Am 2. Juni 2017 diskutierte der Bundestags die Verlängerung des Mandats bis zum Sommer 2018.

Seit Juni 2015 beteiligt sich Deutschland als Teil eines europäischen Gesamtansatzes an der EUNAVFOR MED Operation Sophia. Neben Schleuserbekämpfung und verstärkter Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern soll vermieden werden, dass weiterhin Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken. Die Schiffe tragen zur Aufklärung von Schleusernetzwerken bei und können auf hoher See gegen Boote vorgehen, die von Schleppern genutzt werden. Darüber hinaus retten die Schiffe auch weiterhin schiffbrüchige Menschen aus Seenot.

Der Name der Operation geht auf die Geburt eines Mädchens am 24. August 2015 vor der Küste Lybiens auf einem Militärschiff zurück nachdem seine Mutter gerettet wurde. Daraufhin verständigten sich die EU Botschafter nach Einleiten der 2. Phase am 7. Oktober ebenfalls auf die Umbenennung der Operation in „Sophia“.

Informationen zu EUNAV FOR MED Operation Sophia auf der Webseite der Bundeswehr

Webseite der Mission EUNAV FOR MED Operation Sophia auf der Webseite des EEAS (englisch)

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