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Staatsminister Roth beim Europäischen Forum Alpbach

01.09.2016 - Artikel

Auf dem Forum beschäftigen sich jedes Jahr im August mehrere Wochen lang überzeugte Europäerinnen und Europäer mit aktuellen Fragen in Europa. Roth betonte die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs.

Diskussionsrunde mit Michael O'Flaherty (EU-Grundrechteagentur) und Ulrike Lunacek (Europaparlament).
Diskussionsrunde mit Michael O'Flaherty (EU-Grundrechteagentur) und Ulrike Lunacek (Europaparlament).© AA

Schon seit 1945 kommen immer im August überzeugte Europäerinnen und Europäer in Alpbach zusammen, um sich über mehrere Wochen mit drängenden europäischen Fragen zu beschäftigen. Auch der deutsche Europa-Staatsminister Michael Roth war am 29.08. zu Gast in den Tiroler Bergen.

Direkter Dialog zu europäischen Fragen

Das Forum zeichnet sich aus durch eine einzigartige Mischung von unterschiedlichen Gesprächs- und Diskussionsformaten. Allen gemeinsam ist, dass sie auf den direkten Dialog zwischen Diskutierenden und Publikum setzen. Europa-Staatsminister Roth diskutierte am Vormittag gemeinsam mit Michael O‘ Flaherty, dem Direktor der EU-Grundrechteagentur, und der Vize-Präsidentin des Europaparlaments Ulrike Lunacek über Bedeutung und Rolle europäischer Werte. Abends saß er mit dem italienischen Europa-Staatssekretär Sandro Gozi bei einem late-night-talk auf dem Podium. Thema waren die Auswirkungen des Brexit auf die Zukunft der Europäischen Union.

Europa-Staatsminister Roth traf mit dem österreichischen Außenminister Kurz zusammen.
Europa-Staatsminister Roth traf mit dem österreichischen Außenminister Kurz zusammen.© AA

Staatsminister Roth: „In diesem Jahr bin ich zum zweiten Mal dabei. Bei dem Forum geht es nicht darum, lange und komplizierte Reden zu schwingen. Deshalb macht Alpbach auch so viel Spaß. Das direkte Feedback, die vielen spannenden Diskussionen mit jungen Menschen - das alles macht das Europäische Forum zu einem ganz besonderen Event.“

Raum für bilaterale Gespräche

Alpbach ist auch bei vielen Amtskolleginnen und -kollegen des Staatsministers sehr beliebt. Das nutzte er Roth und führte zahlreiche bilaterale Gespräche. Mit dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz sprach Roth zum Beispiel über die Lage in der Türkei. Beim Treffen mit dem österreichischen Innenminister Wolfgang Sobotka war die Flüchtlingskrise das bestimmende Thema. Mit der für Diversität zuständigen Staatssekretärin im Bundeskanzleramt Muna Duzdar stimmte Roth überein, dass sich Deutschland und Österreich jeden Tag aufs Neue dafür einsetzen müssen, dass Europa eine offene, multireligiöse und multikulturelle Gesellschaft bleibe.

Staatsminister Roth sagte abschließend: „Wir stehen in Europa vor großen Bewährungsproben, die wir nur gemeinsam als Team meistern können. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns mit unseren Partnern regelmäßig austauschen. Alpbach hat dazu die perfekte Gelegenheit geboten. Auch wenn angesichts zahlreicher Krisen viele eher pessimistisch sind, was die Zukunft Europas angeht - ich nehme aus Alpbach deutlich positive und optimistische Eindrücke mit. Darin haben mich nicht nur die spannenden Gespräche mit meinen Kolleginnen und Kollegen bestärkt, sondern vor allem die vielen jungen Menschen, die engagiert über Europa diskutieren und dafür kämpfen, dass Europa eine Zukunft hat.“

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