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Europa-Staatsminister Roth zu Gesprächen im Europäischen Parlament

21.04.2015 - Artikel

Im Fokus der Brüssel-Reise von Staatsminister Roth standen Gespräche mit Europa-Abgeordneten. Roth reist regelmäßig nach Brüssel, um mit Vertretern der EU-Institutionen über aktuelle Themen zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der jüngsten Brüssel-Reise von Staatsminister Michael Roth am 20.04. standen diesmal Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments (EP). Roth reist regelmäßig nach Brüssel, um mit Vertreterinnen und Vertretern der EU-Institutionen über aktuelle Themen zu diskutieren.

Roth im Gespräch
Roth im Gespräch© AA

Bei den Gesprächen mit Manfred Weber, Fraktionsvorsitzender der ‪Europäischen Volkspartei (EVP), und Danuta Hübner, polnische Abgeordnete und Vorsitzende des EP-Ausschusses für konstitutionelle Fragen, sowie mit SPD-Europaabgeordneten ging es vornehmlich um die Reform des europäischen Wahlrechts, die EU-Flüchtlingspolitik und außenpolitische Herausforderungen der EU.

Hinzu kam für Roth noch ein ganz besonderes Treffen, über das er im Anschluss sagte: „Mit Manolis Glezos, dem mittlerweile 92-jährigen Widerstandskämpfer gegen die Besatzung Griechenlands durch das Nazi-Regime, sprach ich abermals über Versöhnung und notwendiges neues Vertrauen zwischen unseren beiden Ländern“.

Dichte europäische Agenda

Staatsminister Roth mit Manolis Glezos
Staatsminister Roth mit Manolis Glezos© AA

Bei einem Expertengespräch der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierte der Europa-Staatsminister außerdem über die Verteidigung und Stärkung der Grundwerte in der EU. Hierzu erklärte Roth: „Es ist entscheidend, dass die europäischen Institutionen sich alle gleichermaßen und gemeinsam für Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit einsetzen. Das hat nicht nur mit Glaubwürdigkeit in unserem auswärtigen Handeln zu tun, sondern kann auch neues Vertrauen bei den EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern schaffen“.

Weiter zum Allgemeinen Rat in Luxemburg

Am Dienstag (21.04.) ging es für Roth weiter nach Luxemburg: Beim Rat für Allgemeine Angelegenheiten stand die Bewältigung der Flüchtlingskrise im Mittelpunkt. Staatsminister Roth betonte zum Auftakt der Beratungen, Ziel müsse es sein, die Seenotrettung auszubauen und Schleuserbanden zu bekämpfen. Zudem gelte es, die Herkunft- und Transitländer zu stabilisieren und bei der solidarischen Verteilung der Flüchtlinge in der Europäischen Union weiter zu kommen.

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