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Europa-Staatsminister Roth anlässlich des Internationalen Roma-Tags am 8. April

08.04.2015 - Artikel

Der 8. April, an dem 1971 erstmals der Internationale Roma-Kongress stattfand, bietet Anlass, auf die immer noch schwierige Lage der Roma aufmerksam zu machen.

Der Staatsminister für Europa, Michael Roth, sagte anlässlich des Internationalen Roma-Tags heute (8.4.2015):

Diskriminierung und soziale Ausgrenzung prägen in vielen Staaten, auch in der EU, immer noch den Alltag der Volksgruppe. Es fehlt insbesondere an gerechten Bildungschancen und Jobs für junge Sinti und Roma. Ihre Lebenssituation muss sich endlich konkret und spürbar verbessern. Das Auswärtige Amt versteht sich als Partner im Kampf für Respekt und gegen Rassismus.

Auch die EU unterstützt die Bemühungen, die wirtschaftliche und soziale Teilhabe der Roma zu verbessern. Regelmäßig findet ein Roma-Gipfel der EU statt. Roth erklärte weiter:

Die europäischen Institutionen und die Mitgliedstaaten stehen hier gemeinsam in der Verantwortung. Denn die Europäische Union ist in erster Linie eine Wertegemeinschaft, die sich der Freiheit, der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit, vor allem aber dem Schutz von Minderheiten verpflichtet hat. Das müssen wir im Alltag immer wieder leben, erstreiten und schützen. Deshalb wünsche ich mir, dass wir verstärkt positive Beispiele für Akzeptanz, Integration und gutes Miteinander in den Mittelpunkt stellen anstatt die Debatte von Vorurteilen und Stereotypen bestimmen zu lassen.

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