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Deutschland nimmt diplomatische Beziehungen mit Malteserorden auf

Mitglieder des Malteserordens

Mitglieder des Malteserordens, © dpa/picture-alliance

15.11.2017 - Artikel

Außenminister Sigmar Gabriel reist am Mittwoch (15.11.) nach Rom. Dort trifft er Vertreter des Malteserordens sowie den italienischen Außenminister Alfano.

Diplomatische Beziehungen mit dem Malteserorden

Deutschland pflegt diplomatische Beziehungen mit fast 200 Staaten, und auch in internationalen Organisationen wie der Europäischen Union oder bei den Vereinten Nationen sind deutsche Botschafterinnen und Botschafter vertreten.

Auch mit dem Souveränen Malteserorden hat Deutschland nun diplomatische Beziehungen aufgenommen. Der Malteserorden, mit vollem Titel Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom heiligen Johannes zu Jerusalem von Rhodos und von Malta. Er wurde im Jahr 1113 gegründet und ist als Völkerrechtssubjekt anerkannt. Nach bewegter Geschichte ist der Orden heute hauptsächlich ein wichtiger Akteur in der humanitären Hilfe: weltweit engagieren sich rund 120.000 Menschen in seinen karitativen Projekten in der Krankenpflege, Altenpflege oder Flüchtlingsarbeit.

Humanitäre Arbeit stärken

Auch für die deutsche humanitäre Hilfe ist der Malteserorden ein wichtiger Partner. Ob in Syrien, im Nord-Irak, an vielen Orten in Afrika und Asien und während der großen Naturkatastrophen in den letzten Jahren: Deutschland und der Malteserorden arbeiten rund um die Welt eng zusammen. Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen würdigt nun das humanitäre Engagement des Ordens und soll es in Zukunft stärken.

Treffen mit Alfano: Europapolitik im Fokus

Auch mit seinem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano trifft Gabriel in Rom zusammen. Hier stehen aktuelle europapolitische Themen im Vordergrund: Flucht und Migration, die EU-Austrittsverhandlungen mit Großbritannien und die Zukunft der Europäischen Union.

 



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