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Das Regional Youth Cooperation Office: Jugendwerk des Westbalkans für Aussöhnung, Jugendmobilität und EU-Annäherung

Europa-Staatsminister Michael Roth mit der Delegation des neugegründeten  Jugendwerks des Weltbalkans, Regional Youth Cooperation Office

Europa-Staatsminister Michael Roth mit der Delegation des neugegründeten  Jugendwerks des Weltbalkans, Regional Youth Cooperation Office, © AA

05.12.2017 - Artikel

Am 5. Dezember hat Michael Roth, Staatsminister für Europa, eine Delegation des neugegründeten  Jugendwerks des Weltbalkans, Regional Youth Cooperation Office,  im Auswärtigen Amt empfangen.

Beitrag zur Versöhnung in der Region

Jugendaustausch, gutnachbarschaftliche Beziehungen und die Versöhnung in der Region: diese Ziele fördert RYCO, das neue Jugendwerk des Westbalkans. Im Sommer 2016 unterzeichneten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien in Paris den Gründungsvertrag, nun nimmt das Jugendwerk seine Arbeit auf und wird in Zukunft verschiedenste Projekte für junge Menschen in den Ländern des westlichen Balkans fördern.

Generalsekretär Djuro Blanusa und sein Team stellten Staatsminister Michael Roth im Auswärtigen Amt die Schwerpunkte ihrer Arbeit vor. Der erste Projektaufruf erzielte bereits eine hohe Resonanz: mehr als 400 Projektanträge gingen ein, schon Ende Januar soll es zu ersten Vertragsabschlüssen kommen.

Begleitung durch das Deutsch-Französische Jugendwerk

Begleitet wurde RYCO von Anfang an vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW). Auch weiterhin solle die neue Organisation tatkräftig unterstützt werden, so Markus Ingenlath, Generalsekretär des DFJW.

"Deutschland ist die regionale Zusammenarbeit besonders wichtig. Deshalb wurde der so genannte Berlin-Prozess ins Leben gerufen. Das Jugendwerk habe ich von Anfang an eng begleitet. Es ist eines der konkretesten Ergebnisse unseres Engagements für den Westbalkan. Ich freue mich, dass Anfang 2018 die ersten Projekte von RYCO gefördert werden. Eine Beitrittsperspektive für den Westbalkan kann es nur mit Unterstützung der jungen Generation geben. Dafür brauchen wir weitere Aussöhnung und besseren Austausch in der Region: Das Jugendwerk kann hier einen wertvollen Beitrag leisten", sagte Roth.

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