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„Together First“: Für ein Netzwerk internationaler Teamplayer 

Außenminister Maas will eine Gruppe von internationalen Teamplayern aufbauen.

Außenminister Maas will eine Gruppe von internationalen Teamplayern aufbauen., © Thomas Koehler/photothek.net

27.08.2018 - Artikel

Damit liberale Werte in der Weltpolitik nicht vom Populismus verdrängt werden, sind neue Allianzen nötig. Außenminister Maas hat mit dem Aufbau eines neuen Netzwerks begonnen.

Außenminister Maas auf der Botschafterkonferenz in Berlin.
Außenminister Maas auf der Botschafterkonferenz in Berlin.© Thomas Imo/photothek.net

Im Zeitalter von „America First“ sind Werte wie Kooperation, die Achtung des Völkerrechts und freier Handel weltweit unter Druck geraten. Außenminister Maas will darum den Aufbau eines neuen Netzwerks von Staaten vorantreiben, die sich für liberale Werte einsetzt. „Je mehr andere auf das Recht des Stärkeren setzen, desto energischer müssen wir die multilaterale Ordnung dagegen setzen“, so Maas am Montag (27.08.) in einer Rede auf der Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt.

Verwildern der Weltordnung stoppen

„An einem Verwildern der Weltordnung können wir Deutschen kein Interesse haben“, so der Außenminister vor den in Berlin versammelten deutschen Botschafterinnen und Botschaftern. Maas plant darum, eine Gruppe von internationalen Teamplayern aufzubauen: Eine „Allianz der Multilateralisten“, die auf Kooperation, verbindliche Regeln und die Stärke des Rechts setzen. 

Mit vereinten Kräften für die Vereinten Nationen

Für Außenminister Maas ist klar: Wer glaubt, nur mit der eigenen Stärke Probleme wie die weltweite Flüchtlingskrise zu lösen, ist zum Scheitern verurteilt. Die neue Gruppe von Ländern soll sich darum mit vereinten Kräften dafür stark machen, dass die Weltgemeinschaft Probleme durch Zusammenarbeit löst und Organisationen wie die Vereinten Nationen stark bleiben.

Gespräche mit Kanada, Japan und Südkorea

Erste Verabredungen für eine „Allianz der Multilateralisten“ hat Außenminister Maas bereits mit Kanada, Japan und Südkorea getroffen. „Die Tür steht weit offen – allen voran den USA“, so Maas. Geplant ist zunächst aber keine neue Organisation oder ein neues feststehendes Gesprächsformat. Stattdessen soll die Gruppe vor allem bereits bestehende Institutionen wie die Vereinten Nationen unterstützen.

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