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Kurzfilmwettbewerb: Die Welt, die wir uns wünschen

16.08.2017 - Artikel

Am Tag der offenen Tür (26./27.8.) präsentieren Künstlerinnen und Künstler exklusives Material.

Wie sieht die Welt aus, die wir uns wünschen? Diese Frage haben sich Studierende deutscher Filmhochschulen in einem Kurzfilmwettbewerb gestellt, der vom Auswärtigen Amt gefördert wird. Am Tag der offenen Tür (26./27.8.) stellen die Künstlerinnen und Künstler im Auswärtigen Amt exklusives Material vor.

Das Ziel: Ein realistisches Deutschlandbild

Wie sieht die Welt aus, die wir uns wünschen? Kaufen wir in Zukunft nur noch Fertigprodukte? Sind YouTuber auch noch mit 40 im Geschäft? Und bekommen Kassenpatienten in Zukunft überhaupt noch einen Arzttermin, wenn sie ihn wirklich brauchen?

Eindrücke vom Kurzfilmwettbewerb: am Tag der offenen Tür präsentieren Künstlerinnen und Künstler ihr Material
Eindrücke vom Kurzfilmwettbewerb: am Tag der offenen Tür präsentieren Künstlerinnen und Künstler ihr Material

Diese und weitere Fragen beantworten Studierende deutscher Filmhochschulen im Kurzfilmwettbewerb "Die Welt, die wir uns wünschen". Vermittelt werden soll dabei ein möglichst realistisches Bild von Deutschland. Fünf Filmhochschulen und 22 Projekte haben es in die finale Runde des Wettbewerbs geschafft. Die fertigen Filme werden ab Oktober auf der Plattform deutschland.de zu sehen sein.

Vermächtnisstudie: Was wollen wir zukünftigen Generationen vermachen?

Inspiriert wurde das Filmprojekt von der so genannten Vermächtnisstudie von ZEIT, Infas und WZB. Im Mittelpunkt stand hier die Frage, was nachfolgenden Generationen vermacht werden soll. 2015 wurden deswegen über 3.000 Deutsche zu ihren Lebensentwürfen, Werten und Zukunftsvorstellungen befragt.

Die Deutsche Filmakademie rief danach an deutschen Filmhochschulen zu einem Kurzfilmwettbewerb auf, um die Ergebnisse filmisch zu verarbeiten. "Diese in Bilder zu übersetzen, Geschichten zu erzählen über die wichtigen Fragen unseres Landes und so neue kulturelle Seh-, Denk- und Diskursräume zu erschließen, ist Ziel unserer Zusammenarbeit mit der Deutschen Filmakademie und den Filmhochschulen", sagt Andreas Görgen, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt. Die Filmstudierenden und ihre Projekte werden jeweils mit 15.000 Euro unterstützt.

Wie unterschiedlich sich die Studierenden mit den Ergebnissen auseinander setzen, lassen schon die Titel ihrer Filme vermuten. Darunter finden sich "Streaming through Life", "Ein Kuchen für Herrn Leckerschmaus", "Doctor Future" oder "Unser Endlager". Egal ob Komödie, Satire, Dokumentation oder Animation – der Kreativität waren keine Grenze gesetzt.

Exklusives Material zum Tag der offenen Tür

Date mit Europa - Tag der Offenen Tür 2017
Date mit Europa - Tag der Offenen Tür 2017© AA

Im Rahmen des Tag der offenen Tür werden die Deutsche Filmakademie und die Filmemacher am Sonntag, den 27. August zu Gast im Auswärtigen Amt sein. Dann zeigen sie an ihrem Stand exklusives Material und werden dabei von der prominenten Jury unterstützt. Mit dabei sind unter anderem Schauspielerin Aylin Tezel ("Tatort", "Almanya - Willkommen in Deutschland"), Produzentin Viola Jäger ("Vincent will Meer") und Filmemacher Uli Gaulke ("Wacken 3D").

Zum Weiterlesen:

Bilder,Videos und mehr

Vermächtnisstudie

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