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Dietmar Woidke zur Verleihung des Europäischen Filmpreises in Breslau: „Deutsche sollten mehr polnische Filme gucken und Polen mehr deutsche Filme“

09.12.2016 - Artikel

Der Deutsch-Polnische Filmfonds wird ausgebaut: Ein weiterer Partner, ein höheres Budget und neue Perspektiven. Mit dem Beitritt der Filmförderungsanstalt und in Kooperation mit den Initiatoren – dem Polnischen Filminstitut (PISF), dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) – erhöht sich ab 2017 das Fördervolumen von jährlich 300.000 Euro auf 500.000 Euro. Zudem gelten die Antragsvoraussetzungen für die Projektentwicklung ab sofort bundesweit. Ein deutliches Bekenntnis zur Stärkung deutsch-polnischer Koproduktionen, einen Tag vor der Verleihung des 29. Europäischen Filmpreises in Breslau, Polen.

Der Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke begrüßte heute den Ausbau des Deutsch-Polnischen Filmfonds:

Das ist gut investiertes Geld. Deutsche sollten mehr polnische Filme gucken und Polen mehr deutsche Filme. Das Medium Film ist wie geschaffen, um Bilder vom täglichen Leben, Wünsche und Träume zu transportieren und so gegenseitiges Kennenlernen und Verständnis zu fördern. Filme liefern uns immer wieder Bestandsaufnahmen zur 'Gefühlslage der Nation'.

PISF-Direktorin Magdalena Sroka, Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus und MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen sowie FFA-Vorstand Peter Dinges unterzeichneten am heutigen Freitag das erweiterte Förderabkommen im Rahmen einer Pressekonferenz. Ziel des Deutsch-Polnischen Filmfonds (2005 bis 2015 Deutsch-Polnischer Co-Development Fonds) ist es, die Koproduktionen zwischen Deutschland und Polen zu stärken. Das Hauptaugenmerk der FFA liegt dabei auf der Projektentwicklungsförderung von abendfüllenden Spiel-, Animations- und kreativen Dokumentarfilmen. Dafür stellt sie ab 2017 jährlich bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Die maximale Fördersumme für die Entwicklung eines einzelnen Kinoprojektes beträgt in der Regel 70.000 Euro.

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