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Woidke in Warschau: „Reisen bildet“ – Tourismus ein wichtiger Faktor der Verständigung zwischen Deutschen und Polen

02.12.2016 - Artikel

Der Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, hat dem deutsch-polnischen Tourismus eine herausragende Funktion „in der Zusammenarbeit der Menschen und im Zusammenleben beider Länder“ bescheinigt. Bei der Verleihung des Preises „Bester Artikel über das Reiseland Deutschland“ der Deutschen Zentrale für Tourismus sagte er am 2. Dezember 2016 in Warschau: „Reisen bildet – und lässt uns die kulturellen und landschaftlichen Schönheiten sowie die Menschen des anderen Landes erleben.“

Woidke überreichte die diesjährige Auszeichnung an Grzegorz Dzięgielewski, der sich mit einem preiswürdigen Artikel besonders um die Sächsische Schweiz verdient gemacht hat. Woidke: „Tourismus braucht nicht nur eine gute Infrastruktur, sondern auch seriöse Informationen. Ich danke Grzegorz Dzięgielewski und allen weiteren Wettbewerbsteilnehmern für das Engagement, mit dem sie ihren Landsleuten das Reiseland Deutschland nahe bringen. Deutsche und Polen kommen sich auch durch Tourismus immer näher. Das ist ein wichtiges Fundament – unabhängig von den jeweiligen politischen Konstellationen.“

Dietmar Woidke nahm auch an der Kuratoriumssitzung der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung teil. Das Gremium wählte die Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität Prof. Sabine Kunst in den Stiftungsvorstand. Die Stiftung, die aus Mitteln der Bundesregierung, der polnischen Regierung und des Landes Brandenburg getragen wird, hat in diesem Jahr bereits Fördermittel in Höhe von fast 800.000 EUR bewilligt. Damit werden Projekte zur Zusammenarbeit von Studierenden, Wissenschaftlern und Forschern aus Deutschland und Polen unterstützt.

Im Sejm kam Woidke mit Abgeordneten der Regierungs- und Oppositionsparteien in der polnisch-deutschen Parlamentariergruppe zusammen. Themen des Gesprächs waren die Verkehrsverbindungen zwischen beiden Ländern, die Sicherheit in der Grenzregion, die Bildungskooperation und der Stand der deutsch-polnischen Beziehungen.

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