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Woidke wirbt für Breslau - Europäische Kulturhauptstadt 2016

21.07.2015 - Artikel

Der Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, und Breslaus Oberbürgermeister Rafal Dutkiewicz warben am 17. Juli 2015 in Berlin für einen Besuch der Europäischen Kulturhauptstadt 2016.

Breslau
Altstadt von Breslau© picture alliance/Winfried Rothermel

Bei einem gemeinsamen Pressertermin in der Brandenburger Landesvertretung lobte Woidke Breslau als eine in jeder Hinsicht blühende und dynamische, eine junge und aufstrebende Metropole in unserer direkten Nachbarschaft. In dieser Stadt komme beispielhaft zum Ausdruck, wie umfassend die Versöhnung zwischen Polen und Deutschen inzwischen gelungen sei – und welche großartigen Möglichkeiten beide Nationen als enge Partner und Freunde im Herzen Europas noch vor sich hätten.

Ministerpräsident Woidke erinnerte auch an die über 1000-jährige Geschichte Breslaus, die bis 1945 eine der wichtigsten Städte im deutschen Kulturraum war. Woidke schlussfolgerte für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg:

Breslau
Werben für einen Besuch in Breslau: (v.l.) Stadtpräsident Dutkiewicz, der Koordinator für dt.-poln. Zusammenarbeit Woidke und Brandenburgs Staatssekretär Kralinski© brandenburg.de

„Die einen verloren ihre Heimat, die anderen mussten in einer ihnen fremden, einer noch dazu weitgehend zerstörten Stadt ganz neu anfangen. Das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen blieb in den Nachkriegsjahrzehnten geprägt von gegenseitiger Skepsis. Das liegt hinter uns!“

Bessere Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nötig

Mittlerweile gebe es auf verschiedenen Kanälen einen vielfältigen Austausch, der aber auch eine praktische Erreichbarkeit voraussetze. Deswegen müsse die Bahnverbindung von der deutschen Hauptstadtregion nach Breslau deutlich verbessert werden. Woidke wörtlich:

„Ich werde mich in den kommenden Monaten gemeinsam mit unseren polnischen Freunden intensiv dafür einsetzen, dass es auf diesem Gebiet zu deutlichen Verbesserungen kommt. Derzeit ist die Erreichbarkeit gerade per Bahn zu umständlich und zeitraubend.“

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