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Mehr Mittel für Internationale Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz

Jugendliche bei einer Gedenkveranstaltung in Auschwitz (Archiv)

Jugendliche bei einer Gedenkveranstaltung in Auschwitz (Archiv), © picture alliance / dpa

19.06.2015 - Artikel

Bund und Länder werden die laufende pädagogische Arbeit in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz 2015 und 2016 mit zusätzlichen 100.000 Euro jährlich fördern.

Bund und Länder werden die laufende pädagogische Arbeit in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz (IJBS) in den Jahren 2015 und 2016 mit zusätzlichen 100.000 Euro jährlich fördern, so der Beschluss beim heutigen Treffen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, Beauftragter für grenznahe und zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit der Bundesregierung und derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz der Länder, hatte sich maßgeblich für diese zusätzliche Förderung eingesetzt und lobte die wertvolle pädagogische Arbeit der Begegnungsstätte. Die IJBS leiste einen unverzichtbaren Beitrag nicht nur für die Erinnerung an die deutschen Verbrechen an diesem Ort, sondern auch für die Begegnung von jungen Menschen. 70 Jahre nach Befreiung der Konzentrationslager sei das eine ebenso wichtige wie anspruchsvolle Aufgabe. Das gehe nur mit engagierter und professioneller pädagogischer Arbeit.

Erinnerungskultur für die Zukunft

Die IJBS bietet ein breites Spektrum an pädagogischen Angeboten. Die Zusammenarbeit mit Jugendlichen bildet dabei einen wichtigen Schwerpunkt. Mit den zusätzlichen Mitteln kann nun einer noch größeren Gruppe von Jugendlichen eine zukunftsgewandte Erinnerungskultur an deutsche Verbrechen im Zweiten Weltkrieg zugänglich gemacht werden. Die IJBS ist aktueller Preisträger des von den Regierungen beider Länder ausgelobten Deutsch-Polnischen Preises. Ministerpräsident Woidke ist als Beauftragter für die deutsch-polnische grenznahe und zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit Ko-Vorsitzender des Preiskomitees.

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