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Dietmar Woidke lobt deutsch-polnische Forschungszusammenarbeit

04.12.2014 - Artikel

Der Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke, sagte am 3.12. im Anschluss an seine Teilnahme an der 15. Kuratoriumssitzung der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung:

Wie stark Deutschland und Polen sich miteinander beschäftigen, lässt sich auch an der Arbeit der 2006 gegründeten Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung ablesen. Ich freue mich als Brandenburger natürlich, dass sich unter den 200 von der Stiftung geförderten Vorhaben auch zahlreiche Projekte der Europa-Universität Viadrina befinden.

Hier wird deutlich: Die Grenzregion ist eine Kernregion für das Zusammenwachsen von Forschung und Lehre unserer beiden Länder. Aber auch an vielen anderen Orten in Deutschland und Polen wird fleißig geforscht, zum Beispiel in Bochum, Flensburg, Tübingen, Lodz, Breslau, und Halle/Wittenberg.

Besonders innovativ finde ich die Sommerakademie des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, die nun auch junge Forscher aus Belarus, Litauen und der Ukraine mit einbindet. So werden junge Akademiker länderübergreifend und multidisziplinär zusammen gebracht. Das ist konkrete Friedensarbeit.

Das Stiftungsvermögen der Stiftung mit Sitz in Frankfurt/Oder ist mittlerweile auf knapp 60 Mio. Euro angewachsen. Das Gesamtfördervolumen liegt bei 6 Mio. Euro. Vorstandsvorsitzende der Stiftung ist Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Rita Süssmuth. Vorsitzende des Kuratoriums, in dem auch das Auswärtige Amt vertreten ist, ist Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen (Bundesministerium für Bildung und Forschung).

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