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Woidke: Deutsch-Polnischer Preis wichtiger Impulsgeber

Die beiden Ko-Vorsitzenden in Berlin

Die beiden Ko-Vorsitzenden in Berlin, © AA

10.09.2014 - Artikel

Das Preiskomitee tagte unter dem Ko-Vorsitz der Koordinatoren für die deutsch-polnische Zusammenarbeit am 10.09. im Anschluss an den Festakt im Deutschen Bundestag aus Anlass des 75. Jahrestags des Beginns des 2. Weltkriegs.

Ein Tag im Zeichen der deutsch-polnischen Freundschaft: Das Preiskomitee zum Deutsch-Polnischen Preis kam heute (10.09.) in Berlin zusammen. Unmittelbar zuvor hatte der Deutsche Bundestag in einem Festakt der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs vor 75. Jahren gedacht. Polens Staatspräsident Bronisław Komorowski nahm daran als Gastredner teil.

Die Sitzung des Preiskomitees zum Deutsch-Polnischen Preis fand unter Leitung der beiden Ko-Vorsitzenden, Dietmar Woidke und Władysław Bartoszewski, statt.

Woidke, der Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit sowie Ministerpräsident Brandburgs, erklärte aus Anlass der Sitzung:

Der Deutsch-Polnische Preis ist ein gutes Instrument, um Impulse für die bilateralen Beziehungen zu setzen. Als Ko-Vorsitzender der Jury freue ich mich über die große Zahl preiswürdiger Vorschläge. Die feierliche Preisverleihung werden wir dieses Jahr beim Deutsch-Polnischen Forum in Berlin am 19. November ausrichten.

Die Jury tagte dieses Jahr im Anschluss an den Festakt im Deutschen Bundestag aus Anlass des 75. Jahrestags des Beginns des Zweiten Weltkriegs.

Deutsch-polnischer Preis: Das Preiskomitee bei seiner Sitzung am 10.09.14
Deutsch-polnischer Preis: Das Preiskomitee bei seiner Sitzung am 10.09.14© StK Brandenburg

Der Deutsch-Polnische Preis wurde im Nachbarschafts- und Freundschaftsvertrag von 1991 vereinbart. Er wird jährlich für besondere Verdienste um die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen vergeben. Das Preisgeld beträgt 20.000 Euro. Ausgezeichnet werden können Privatpersonen oder Organisationen.

Zu den bisherigen hochrangigen Laureaten gehören unter anderem Marion Gräfin Dönhoff, Jerzy Buzek, Willy Brandt, Tadeusz Mazowiecki, Richard von Weizsäcker, Lech Wałęsa, Hans-Dietrich Genscher, die Stiftung Kreisau und Aktion Sühnezeichen.

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