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Woidke für Mittelerhöhung bei Deutsch-Polnischem Jugendwerk

17.03.2014 - Artikel

Anlässlich des Besuchs des polnischen Senatsmarschalls Bogdan Borusewicz hat sich der Koordinator für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, für eine Stärkung des Deutsch-Polnischen Jungendwerks (DPJW) ausgesprochen.

Bogusewicz und Woidke
Bogusewicz und Woidke© brandenburg.de

Anlässlich des Besuchs des polnischen Senatsmarschalls Bogdan Borusewicz hat sich der Koordinator für die deutsch-polnischen Beziehungen, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, für eine Stärkung des Deutsch-Polnischen Jungendwerks (DPJW) ausgesprochen.

Woidke und Borusewicz besuchten gemeinsam mit mehreren polnischen Senatoren das DPJW in Potsdam. Woidke bekräftigte, die Einrichtung benötige dringend eine Mittelerhöhung, da die zur Verfügung stehenden Gelder für den Jugendaustausch nicht mehr ausreichten. Der brandenburgische Ministerpräsident sagte weiter:

Das DPJW mit Sitz in Potsdam und Warschau ist die wichtigste Stelle für den Jugend- und Schüleraustausch. Derzeit verfügt das Jugendwerk über einen Etat von neun Millionen Euro, was nicht ausreicht, um alle Projekte angemessen zu fördern. Es ist schade, dass die Mittel begrenzt sind, das Jugendwerk könnte sonst sehr viel mehr machen.

Die Geschäftsführer des DPJW, Stephan Erb und Pawel Moras, wiesen auf die fundamentale Bedeutung des Jugendaustauschs für die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen hin. Seit 1989 habe man hier viel erreicht, doch damit sei die Arbeit nicht getan: Für jede Generation gelte es von neuem, sich füreinander zu interessieren, um gemeinsam Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Hierfür sei eine stärkere Unterstützung notwendig.

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