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Bürgerwerkstatt Außenpolitik 2018

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14.11.2018 - Artikel

Das Auswärtige Amt lädt Sie herzlich ein zur „Bürgerwerkstatt Außenpolitik“ (ganztägige Veranstaltung)am 7. Dezember 2018 in Berlin.

Wie kann Europa sich behaupten in einer globalisierten Welt? Alte Verlässlichkeiten zerbröseln, der Multilateralismus gerät unter Druck. Innerhalb der Europäischen Union werden die Fliehkräfte zwischen den Mitgliedsstaaten größer. Wie sollen wir auf diese internen und externen Herausforderungen reagieren? Für welche Werte soll die EU international eintreten? Und wo steht Deutschland in Europa?

Um diese und viele mehr Fragen zu diskutieren lädt das Auswärtige Amt Sie herzlich ein zur „Bürgerwerkstatt Außenpolitik“ am 7. Dezember 2018 in Berlin.

Was passiert in der Bürgerwerkstatt Außenpolitik?

Die Veranstaltung wird Werkstattcharakter haben. Es wird keine langen Vorträge geben. Sie werden sich aktiv einbringen können. In Gruppen von ca. 12 Personen werden Sie gemeinsam mit ExpertInnen aus dem Auswärtigen Amt über zentrale Handlungsfelder der Europapolitik diskutieren, Ideen entwickeln und Handlungsvorschläge erarbeiten.

Wer kann an der Bürgerwerkstatt Außenpolitik teilnehmen?

Alle Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland leben und mindestens 16 Jahre alt sind, sind herzlich eingeladen, sich für die Teilnahme an der eintägigen Veranstaltung im Auswärtigen Amt zu bewerben. Fließende Deutschkenntnisse sind Voraussetzung. Da es nur Platz für 120 Personen gibt, werden die Teilnehmer aus allen bis zum 1. November 2018 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt.

Die Stiftung Mercator ist Partner des Auswärtigen Amtes bei der Bürgerwerkstatt Außenpolitik. Die Stiftung Mercator setzt sich mit ihren Projekten für die Stärkung des Zusammenhalts und der Handlungsfähigkeit Europas ein.


Das Format Bürgerwerkstatt

Bereits zweimal fand im Auswärtigen Amt in Berlin eine Bürgerwerkstatt Außenpolitik statt. Über ein offenes Bewerbungsverfahren werden ca. 120 Bürgerinnen und Bürger für eine Teilnahme ausgewählt. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Auswärtigen Amt bearbeiten sie in thematischen Arbeitsgruppen unterschiedliche aktuelle Fragestellung aus unserer Arbeit. Bei beiden zurückliegenden Bürgerwerkstätten nahm jeweils der Außenminister an einem Diskussionssegment teil. Die Ergebnisse werden mit den zuständigen Arbeitseinheiten im Auswärtigen Amt geteilt.

Über die inhaltliche Diskussion hinaus sollen Bürgerinnen und Bürger einen Eindruck gewinnen können, wie komplex außenpolitische Abwägungs- und Entscheidungsprozesse sind. Eine Bürgerwerkstatt Außenpolitik gibt auch Gelegenheit, sich Anregungen über weitere Informations- und Mitwirkungsmöglichkeiten zum Thema Außenpolitik, beispielsweise bei Stiftungen, Think Tanks, Vereinen oder privaten Initiativen, zu verschaffen.

Erste Bürgerwerkstatt Außenpolitik 2016

Das Auswärtige Amt und das Mercator Program Center for International Affairs luden am 19.02.2016 erstmals zur Bürgerwerkstatt Außenpolitik in das Auswärtige Amt ein. Die knapp 130 Teilnehmenden hatten Gelegenheit, sich zu den Themen Flucht und Migration, Ukraine und Russland, Deutschlands Rolle in der Europäischen Union, China sowie Türkei mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Auswärtigen Amts auszutauschen.

Zweite Bürgerwerkstatt Außenpolitik 2017

An Thementischen arbeiten die Teilnehmenden zu verschiedenen Fragestellungen der Außenpolitik.
An Thementischen arbeiteten die Teilnehmenden zu verschiedenen Fragestellungen der Außenpolitik.© Thomas Trutschel/photothek.net

Die zweite Bürgerwerkstatt fand am 10.03.2017 im Auswärtigen Amt statt. Sie war Teil der Veranstaltungsreihe „Welches Europa wollen wir?“ und wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mercator durchgeführt.

Im direkten Gespräch mit dem damaligen Außenminister Sigmar Gabriel diskutierten 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen zur Zukunft Europas: Wie soll das Europa von morgen aussehen? Welche Sorgen treiben die Deutschen in Bezug auf Europa um? Wo sehen sie Chancen und Risiken der EU?

„Nirgendwo auf der Welt lebt es sich so frei und demokratisch wie in Europa“, betonte der damalige Außenminister Gabriel. Die europäische Zusammenarbeit sei das größte Zivilisationsprojekt des 20. Jahrhundert, mit ihrer Hilfe seien Feindschaften und Konflikte in Europa überwunden worden. „Es lohnt sich, sich darum zu kümmern.“

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