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Open Situation Room

04.02.2020 - Artikel

Die deutsche Außenpolitik steht stets vor zahlreichen internationalen Herausforderungen. Unzählige Krisen oder sich abzeichnende Konflikte weltweit verlangen nach Aufmerksamkeit, nach Lösungen. Außenpolitik befindet sich dabei im Spannungsfeld von nationalen Interessen und Erwartungen sowie internationaler Verantwortung.

Mit dem Open Situation Room wird ein Umfeld geschaffen, in dem unter Einsatz modernster Moderationstechniken und unter starkem Zeitdruck Lösungsideen für eine komplexe Krise entwickelt werden. Ein OSR dauert drei bis vier Stunden. Zu Beginn skizziert eine Diplomatin oder ein Diplomat eine aktuelle Problemstellung. Anschließend sind die 30 bis 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, Ideen und Methoden zur Bewältigung der skizzierten Fragestellung zu entwickeln.

Sie produzieren im Austausch miteinander eine Vielzahl von Vorschlägen. Drei bis fünf dieser Vorschläge werden ausgewählt und den anwesenden Diplomatinnen und Diplomaten präsentiert. Diese nehmen diesen Impuls und den wertvollen Blick von außen mit in ihre tägliche Arbeit.

Hintergrund:

Der Open Situation Room ist eine zeitgenösische Interpretation des ursprünglichen Situation Rooms, den US-Präsident John F. Kennedy 1962 als Abspracheformat für akute Krisensituationen geschaffen hat. Damals versammelte er dort die Experten aus seiner Regierung, um die akuten Krisen zu diskutieren, die sich in dieser „heißen“ Phase des Kalten Kriegs stellten.

Das Auswärtige Amt rekrutiert für seine OSR Expertinnen und Experten und interessierte Bürgerinnen und Bürger in einem Ausschreibungsverfahren. Jährlich finden 2-4 OSR statt.

Hier erfahren Sie, wann und zu welchem Thema ein OSR geplant ist und wann das Bewerbungsverfahren beginnt.

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