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Weltweite Reisewarnung & Rückreisen nach Deutschland

05.06.2020 - Artikel

Wichtiger Hinweis

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, da weiterhin mit drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, und der weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.

Einzelheiten erfahren Sie in diesen FAQ zur Reisewarnung und zu Rückreisen nach Deutschland.

Reisewarnung

FAQ

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, da weiterhin mit drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, und der weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.

Bei Reisewarnungen handelt es sich um einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, nicht um ein Reiseverbot. Reisende entscheiden in jedem Fall in eigener Verantwortung, ob sie eine Reise antreten. Das Bestehen einer Reisewarnung kann jedoch mittelbar rechtliche Auswirkungen haben, beispielsweise für die Gültigkeit einer Reisekrankenversicherung. Hierzu sollten sich Reisende mit ihrem Versicherungsdienstleister in Verbindung setzen.

Die Bundesregierung hat am 3. Juni 2020 entschieden, dass die Reisewarnung für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, für Schengen-assoziierte Staaten und für das Vereinigte Königreich ab dem 15. Juni aufgehoben und durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden soll.

Über die Reisewarnung für die weiteren Staaten entscheidet die Bundesregierung in einem weiteren Schritt.

Gemäß den gesetzlichen Regelungen können Kunden Reisen meist dann kostenfrei stornieren, wenn am Reiseziel oder in dessen unmittelbarer Nähe „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ auftreten, die die Durchführung der Reise oder die Beförderung von Personen an den Zielort erheblich beeinträchtigen oder unmöglich machen.

Eine Reisewarnung ist für Reiseveranstalter zumindest ein starkes Indiz hierfür, so dass die Reise kostenlos storniert werden kann.
Aber: Unmittelbare Rechtsfolgen hat auch eine Reisewarnung nicht. Entscheidend für die Möglichkeit eines kostenlosen Reiserücktritts sind nicht Reisewarnungen, sondern die rechtliche Frage, ob außergewöhnliche, unvermeidbare Umstände vorliegen (§ 651 h BGB). Dies ist in jedem Einzelfall zu prüfen.

Grundsätzlich empfehlen wir Kontakt mit dem Reisebüro bzw. Reiseveranstalter aufzunehmen. Neben Alternativen wie Umbuchungen lässt sich so auch die Möglichkeit einer kostenfreien Stornierung auf Kulanzbasis besprechen. Weitere Informationen zu Reiserücktritten und Stornierungen finden Sie hier.

Rückreisen nach Deutschland

FAQ

Auch nachdem die allermeisten Reisenden zurückgekehrt sind, befinden sich weiterhin Reisende aus Deutschland im Ausland. Hier handelt es sich oft um kleine Gruppen oder einzelne Personen. Diese sollten sich in unsere Krisenvorsorgeliste eintragen und ihre Eintragungen aktuell halten und regelmäßig über die Webseite und Social Media-Auftritte der zuständigen deutschen Botschaft oder des Konsulats informieren. In Ländern ohne regulären Flugbetrieb werden die Vertretungen z.B. über Aus- und Rückreisemöglichkeiten informieren und im Notfall beratend und unterstützend zur Verfügung stehen.

Die im Rahmen der Rückholaktion Zurückgeholten werden gemäß dem Konsulargesetz einen Anteil der Kosten tragen müssen. Hierfür werden Pauschalen festgelegt, die sich nach der zurückgelegten Entfernung richten. Die Betroffenen werden einzeln über die genaue Höhe Ihres jeweiligen Anteils  informiert.

Bitte informieren Sie sich in den Reise- und Sicherheitshinweisen zu den jeweiligen Ländern.

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union und assoziierte Staaten wie die Schweiz haben grundsätzlich zugesagt, den Transit auf direktem Weg zum Erreichen des gewöhnlichen Aufenthaltsortes zuzulassen. Der Reisezweck und auch der gewöhnliche Aufenthaltsort müssen bei vielen Grenzübertritten nachgewiesen werden.

Da sich die Lage schnell ändert, ohne dass das Auswärtige Amt direkt über diese Änderungen unterrichtet wird, informieren Sie sich bitte zusätzlich bei den entsprechenden Behörden des jeweiligen Landes. Nur diese können Ihnen verbindliche Auskünfte hierzu geben.

Eine Übersicht über alle Webseiten der deutschen Auslandsvertretungen finden Sie hier.

Außerdem finden Sie hier eine Übersicht über Kanäle unserer Vertretungen in den Sozialen Medien.

Bitte beachten Sie die Angaben auf der Webseite und den Social Media-Auftritten der zuständigen deutschen Botschaft oder des Konsulats. Nur wenn Sie dort aufgefordert werden, sollten Sie sich noch über rueckholprogramm.de registrieren bzw. Ihre Eintragung aktualisieren.

Wenn Sie zurückreisen konnten und/oder keinen Bedarf mehr an einer Rückholung haben, können und sollten Sie sich nochmals mit Ihrer Mailadresse und Ihrem Passwort einloggen und das Feld „Hilfe bei der Ausreise wird nicht mehr benötigt“ markieren. Anschließend klicken Sie bitte „Daten aktualisieren/bestätigen“. Das System wird Sie sicherheitshalber erneut darauf hinweisen, dass Sie so nicht mehr berücksichtigt werden und um eine erneute Bestätigung bitten.  

Dies erleichtert den Überblick über den noch bestehenden Bedarf sehr und Sie helfen damit Ihren Landsleuten und uns.
Eine Löschung Ihrer Daten erfolgt automatisch nach Abschluss der Maßnahme.  

Wenn Sie sich auch bei ELEFAND für Ihr Reiseland registriert haben, müssen Sie sich separat ebenfalls direkt bei ELEFAND abmelden.

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