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Open Situation Room

Der Open Situation Room ist als zeitgenösische Interpretation des ursprünglichen Situation Rooms zu verstehen, den U.S. Präsident John F. Kennedy 1962 als Abspracheformat für akute Krisensituationen geschaffen hat. Während sich im Situation Room die Binnenexperten einer Regierung versammeln, mischen sich diese im OSR mit externen, teils fachfremden Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die Teilnehmenden diskutieren lebhaft zum Thema Syrien.

Die Teilnehmenden diskutieren lebhaft zum Thema Syrien.
© MSC/dedimag/Johannes Simon

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Die Teilnehmenden diskutieren lebhaft zum Thema Syrien.

Die Teilnehmenden diskutieren lebhaft zum Thema Syrien.

Die Teilnehmenden diskutieren lebhaft zum Thema Syrien.

Die deutsche Außenpolitik steht regelmäßig vor zahlreichen internationalen Herausforderungen und Krisen. Sie muss im Spannungsfeld von nationalen Interessen und Erwartungen sowie internationaler Verantwortung handeln. Jenseits der klassischen Zuständigkeiten, Expertisen und Hierarchien wollen Experten des Auswärtigen Amtes gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern kreative Ideen für Handlungsoptionen entwickeln. Der Open Situation Room dient dabei als Werkstatt.

Zusammen mit unserem Partner Stiftung Mercator werden jährlich mehrere Open Situation Rooms öffentlich ausgeschrieben als intensive, "Mini-Bürgerwerkstätten" zu unserer Außenpolitik.  Die Ergebnisse werden mit den zuständigen Arbeitseinheiten im Auwärtigen Amt geteilt.

OSR im Detail

Ein OSR dauert etwa drei Stunden. Zu Beginn skizziert eine Diplomatin oder ein Diplomat eine komplexe Krise oder aktuelle Problemstellung aus ihrem oder seinem Arbeitsumfeld. Anschließend sind die 30 bis 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, eigene Ideen und Methoden zur Bewältigung der skizzierten Fragestellung zu entwickeln. Sie produzieren im Austausch miteinander eine Vielzahl von Vorschlägen, aus denen sie drei bis fünf praktikable Beispiele kondensieren, die dann den Experten aus dem Auswärtigen Amt vorgetragen werden. Organisiert und durchgeführt nach modernen Moderationstechniken werden die interessantesten Ideen abgestimmt und ihre Machbarkeit bewertet. Die Vertreter des Auswärtigen Amts sind eingeladen, Ideen der Teilnehmer vor Ort zu kommentieren sowie sie für die interne Erwägung mitzunehmen.


Stand 03.07.2017

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