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Barbados

Wirtschaft

Stand: März 2013

Barbados weist ein im regionalen Vergleich relativ hohes Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf von etwa 13.000 € auf. Im von den Vereinten Nationen erstellten Index der menschlichen Entwicklung nimmt Barbados Platz 47 ein. Finanzdienstleistungen erwirtschaften etwa die Hälfte der Dienstleistungssektor insgesamt (einschließlich Fremdenverkehr und Einzelhandel) 4/5 des BIP.

Mit Platz 44 auf dem Index des Weltwirtschaftsforums kann Barbados als wettbewerbsfähigster Staat der Karibik gelten. Demnächst sollen zusätzlich Hafen, Flughafen und nationale Ölgesellschaft privatisiert werden und auch auf dem Telekommunikationsmarkt entwickelt sich ein echter Wettbewerb. Die Inflation liegt bei 6,5%.

Trotzdem bleibt die Wirtschaft verwundbar: Wegen der engen wirtschaftlichen Verflechtung in allen wichtigen Sektoren – Tourismus, Immobilienwirtschaft und Finanzdienstleistungen – mit USA und Großbritannien haben die Wirtschafts- und Finanzkrisen in diesen Ländern 2009 zu einem Rückgang des BIP um über 4% geführt. Seitdem stagniert die Wirtschaft. Die Arbeitslosigkeit stieg auf knapp 12%. Verletzlich ist Barbados auch gegenüber Naturkatastrophen. Im Tourismus konkurriert Barbados zudem mit zahlreichen anderen Ländern in der Region und weltweit in einem begrenzten Markt. Hinzu kommt die starke Abhängigkeit vom Außenhandel: Ausfuhren von knapp 400 Mio. € stehen mehr als dreimal so hohe Einfuhren gegenüber. Im Juli 2012 stufte Standard & Poor’s Barbados’ Kreditwürdigkeit und Moody’s seinen Ausblick herab.

Barbados spielt eine führende Rolle bei den internationalen Klimaschutz-Bemühungen und vertritt auf der Ebene der Vereinten Nationen (VN) die Karibik in der vom Generalsekretär der VN eingesetzten hochrangigen Gruppe "Globale Nachhaltigkeit".



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Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.