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Globale Gesundheitspolitik

Ebola hat einmal mehr gezeigt, dass Pandemien grenzübergreifend sind und weltweite Auswirkungen haben. Gesundheitskrisen bzw. schwache Gesundheitssysteme können Gesellschaften zerstören und Länder destabilisieren, und Handelsbeziehungen sowie Beziehungen zwischen Staaten erheblich beeinträchtigen und schädigen. 

Die Lehre aus Ebola lautet: Pandemien können nicht allein vom Gesundheitssektor bewältigt werden. Hier müssen verschiedene Akteure und unterschiedliche Ressorts zusammenwirken. Auch haben sich in den vergangenen Jahren weitere Akteure etabliert und neue Initiativen sind entstanden. Damit ist der Bedarf nach Koordinierung gestiegen.

Globale Gesundheit und ihre Sicherung müssen über den reinen Gesundheitsbereich hinaus als Teil der globalen Ordnung gesehen werden. D.h. auch, globale Gesundheit muss sektorübergreifend gedacht und organisiert werden. 

Koordinator für die außenpolitische Dimension globaler Gesundheitspolitik

Die Funktion des Koordinators für die außenpolitische Dimension globaler Gesundheitspolitik wurde im Sommer 2015 neu geschaffen. Der Koordinator soll vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Ebola-Krise Zusammenschau und Koordinierung der verschiedenen außenpolitischen Aspekte der globalen Gesundheitspolitik sicherstellen – sowohl innerhalb des Auswärtigen Amtes als auch nach außen. Gleichzeitig dient der Koordinator als Ansprechpartner  des Auswärtigen Amtes für alle übergreifenden Gesundheitsfragen. Ein wichtiges Ziel seiner Tätigkeit ist die bessere Vernetzung der verschiedenen Akteure im Bereich der internationalen Gesundheitsstrukturen.

Das Auswärtige Amt ist hierbei Partner folgender Institutionen:


Stand 05.02.2016

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