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Beziehungen zwischen Venezuela und Deutschland
Stand: März 2013
Politische Beziehungen
Die politischen Beziehungen zwischen Venezuela und der Bundesrepublik Deutschland haben eine lange Tradition, die bis zum Zusammentreffen der beiden Symbolfiguren Simón Bolívar und Alexander von Humboldt im frühen 19. Jahrhundert reichen. Der am 5. März 2013 verstorbene Präsident Hugo Chávez Frías kam dreimal nach Deutschland: vor seiner Amtsübernahme im Januar 1999, Ende September 1999 und im Juli 2000 zur EXPO nach Hannover.
Wirtschaftsbeziehungen
Die Handelsbilanz zwischen Deutschland und Venezuela ist weitgehend ausgeglichen: Ein- und Ausfuhren halten sich bei ca. 700 Mio EUR pro Jahr die Waage. Deutschland führt neben Öl (70%) auch Eisen, Stahl und Nichteisen-Metalle ein. Im Gegenzug werden Maschinen (32%), Chemie (28%) und Mess-, Regel- und Elektrotechnik (10%) exportiert.
Ein Investitionsförderungsvertrag und ein Doppelbesteuerungsabkommen sind in Kraft. Die deutsch-venezolanische Handelskammer (CAVENAL) ist in Caracas ansässig. Darüber hinaus sind einige große deutsche Unternehmen mit eigenen Zweigstellen in Venezuela vertreten.
Entwicklungspolitische Zusammenarbeit
Die bilaterale Technische Zusammenarbeit mit Venezuela ist Ende 2004 ausgelaufen. Die nicht-staatliche Entwicklungszusammenarbeit wird weiter fortgesetzt. Von den deutschen politischen Stiftungen sind vor allem die Friedrich-Ebert-, Konrad-Adenauer-, Hanns-Seidel- und Rosa-Luxemburg-Stiftung in Venezuela aktiv.
Hinweis
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.
