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Staatsministerin Böhmer übergibt UNESCO-Welterbe-Urkunde in Stuttgart

Staatsministerin Böhmer, die Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amts für UNESCO-Welterbe, überreichte am 10.07. in Stuttgart die UNESCO-Welterbe-Urkunde für die beiden Stuttgarter Häuser innerhalb des architektonischen Werks des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier.

Staatsministerin Böhmer überreichte in einem Festakt in Stuttgart die UNESCO-Welterbe-Urkunde.

Staatsministerin Böhmer überreichte in einem Festakt in Stuttgart die UNESCO-Welterbe-Urkunde.
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Staatsministerin Böhmer überreichte in einem Festakt in Stuttgart die UNESCO-Welterbe-Urkunde.

Staatsministerin Böhmer überreichte in einem Festakt in Stuttgart die UNESCO-Welterbe-Urkunde.

Staatsministerin Böhmer überreichte in einem Festakt in Stuttgart die UNESCO-Welterbe-Urkunde.

Beide Häuser sind Teil der fast 100 Jahre alten Weißenhofsiedlung. Dazu sagte Staatsministerin Böhmer: "Das architektonische Werk des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier wurde 2016 als eine transnationale Serie von 17 Bauten und Ensembles in sieben Staaten in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Es ist die erste serielle transkontinentale Weltkulturerbestätte überhaupt! Mein Dank gilt ausdrücklich denen, die über Jahre mit nie nachlassender Leidenschaft und großer Beharrlichkeit für diese Anerkennung gearbeitet, geworben und gestritten haben. Ich freue mich, heute mit ihnen die Eintragung der von Le Corbusier für die Weissenhofsiedlung entworfenen Häuser feiern zu können."

Weitere Informationen auf www.unesco.de

42. deutsche Welterbestätte: Höhlen im Schwäbischen Jura

In ihrer Ansprache gratulierte Böhmer zur Aufnahme einer weiteren Stätte aus Baden-Württemberg in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt, die "Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura", die nunmehr 42. deutsche Welterbestätte: "Die sechs Weltwerbestätten in Baden-Württemberg zeugen von unserem reichen kulturellen Erbe und seiner historischen Dimension, sie dokumentieren die Kulturgeschichte von der Eiszeit bis zur Gegenwart."

Staatsministerin Böhmer zur Anerkennung der Höhlen und Eiszeitkunst im schwäbischen Jura als Welterbe (Pressemitteilung vom 09.07.2017)

"Brauchen Internationale Solidarität für den Schutz des gemeinsamen Erbes"

Böhmer würdigte auch die internationale Kooperation mit Welterbemanagern, die in Baden-Württemberg bereits Tradition habe. Hierbei hob sie die Universität Stuttgart hervor, die Teil eines deutsch-israelischen Kooperations- und Kompetenznetzwerks für den Technik- und Wissenstransfer zur Erhaltung der israelischen Welterbestätte "Weiße Stadt" in Tel Aviv  sowie den Verein "Freunde der Altstadt von Aleppo" ist: "Wir brauchen die internationale Solidarität für den Schutz und den Erhalt des gemeinsamen Erbes der Menschheit. Der Welterbetitel ist deshalb nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Verpflichtung, für das Kulturerbe von außergewöhnlichem universellen Wert weltweit einzutreten."


Stand 13.07.2017

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