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Mikronesien

Kultur- und Bildungspolitik

Stand: Oktober 2014

Kultur

Das Bewusstsein der Bevölkerung hinsichtlich der ursprünglichen, traditionellen Kultur erfährt derzeit eine Wiederbelebung. Amerikanisch beeinflusste Lebensformen herrschen in den Städten, insbesondere auf Pohnpei, trotzdem vor.


Bildungswesen

In Mikronesien besteht ab der Primärstufe (ab 6 Jahre) eine achtjährige allgemeine Schulpflicht. Die Sekundarstufe (ab 14 Jahre, „Xavier High School“ in Chuuk) ist wie die Tertiärstufe (Fachschule "Micronesia Maritime and Fisheries Academy") fakultativ. Universitäre Ausbildung findet ansonsten in Übersee statt.

Der flächendeckende Aufbau des Schulsystems erfolgte während der Treuhandverwaltung der USA und führte zu einer starken Ausrichtung an amerikanischen Bildungsmustern.


Soziale Situation

Jeder der vier Staaten Mikronesiens zeichnet sich durch eigene kulturelle Werte und Traditionen aus. Es gibt aber auch durchaus Gemeinsamkeiten zwischen den Inseln wie etwa die Bedeutung der Großfamilie und des Zusammenlebens in Clans. Geschichten werden bis heute vielfach mündlich tradiert und durch Gesang weitergegeben. Dies beschert Mikronesien ein reiches, musikalisches Erbe. Natürlich erfährt die mikronesische Kultur heute viele westliche – insbesondere amerikanische – Einflüsse.

Die soziale Situation ist von wachsenden Gegensätzen geprägt. Im Zuge der zunehmenden Verstädterung und Monetisierung der Wirtschaft brechen die hergebrachten Strukturen der mikronesischen Großfamilie, deren gesellschaftliche Funktionen bisher weder durch den Staat noch durch andere gesellschaftliche Gruppen ersetzt werden konnten, allmählich auf.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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