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Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

Ziele und Aufgaben

Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ist neben den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen eine der drei Säulen deutscher Außenpolitik – und eines ihrer nachhaltigsten Instrumente. Kultur- und Bildungsangebote erreichen die Menschen in unseren Partnerländern unmittelbar und legen so ein breites Fundament für stabile internationale Beziehungen. Zugleich schaffen sie weltweit Vertrauen in Deutschland - unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gewinnen durch sie wichtige und verlässliche Partner. Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik verfolgt folgende Ziele:

  • Präsentation Deutschlands als Land mit einer weltbekannten und vielfältigen Kulturszene
  • Stärkung Deutschlands als Standort für Bildung, Wissenschaft und Forschung - z.B. durch die Vergabe von Stipendien an Studenten und junge Spitzenforscher aus aller Welt
  • Verbreitung der deutschen Sprache in Europa und in der Welt
  • Beitrag zur weltweiten Krisen- und Konfliktprävention, z.B. durch die Hilfe beim Wiederaufbau von Schulen und Universitäten in Afghanistan
  • Förderung der europäischen Integration, z.B. durch die Einführung von EU-weit gültigen Rahmenbedingungen für die Aus- und Weiterbildung
  • Erhalt der kulturellen Vielfalt auf der Welt, z.B. durch Restaurierung bedrohter Kulturstätten in Entwicklungsländern 
  • Schaffung eines stabilen Fundaments für die internationalen Beziehungen durch den Dialog der Menschen

Programme

Wissenschafts- und Hochschulaustausch, Auslandsschulwesen, kulturelle Programmarbeit, Förderung von Deutsch als Fremdsprache und interkultureller Dialog bilden den Kern der Aktivitäten. 

Folgende Initiativen stehen dabei aktuell im Vordergrund:

  • Der weitere Ausbau eines Netzes von Partnerschulen in Wachstums- und Schwerpunktregionen im Rahmen der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft"
  • Förderung der deutschen Sprache im Ausland
  • Deutschlandjahr in Brasilien (ab Mai 2013)

Partner

Die Strukturen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik spiegeln gesellschaftliche Vielfalt und Unabhängigkeit wider. Die Bundesregierung schafft durch strategische Leitlinien die Rahmenbedingungen für die Kultur- und Bildungsarbeit im Ausland und beauftragt privatrechtlich organisierte Mittlerorganisationen mit der Umsetzung. Die Kulturmittler sind dabei in der Programm- und Projektgestaltung weitgehend frei. 

Die Kultur- und Bildungsarbeit der Mittlerorganisationen wird in den Gastländern durch die deutschen Botschaften und Generalkonsulate koordiniert, um die Kohärenz der verschiedenen Tätigkeiten zu stärken. Dieser Koordinierungskompetenz der Auslandsvertretungen kommt im Zuge einer zunehmenden Anzahl und Diversifizierung der Träger von Kultur- und Bildungsarbeit im Ausland eine immer größere Bedeutung zu.

Die wichtigsten Partner des Auswärtigen Amts sind:

  1. Goethe-Institut (GI)
  2. Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
  3. Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH)
  4. Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
  5. Bundesverwaltungsamt – Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)
  6. Pädagogischer Austauschdienst (PAD)
  7. Deutsche UNESCO-Kommission (DUK)
  8. Deutsches Archäologisches Institut (DAI)
  9. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
  10. Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS)
  11. Kulturstiftung des Bundes (KSB)
  12. Haus der Kulturen der Welt (HKW)

Stand 16.12.2013

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