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Beziehungen zu Deutschland

Stand: März 2014

Die politischen Beziehungen sind freundschaftlich und problemlos. Die Zusammenarbeit erfolgt vor allem durch einzelne entwicklungspolitische und kulturelle Projekte sowie im Rahmen der Vereinten Nationen.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu Antigua und Barbuda sind wenig ausgeprägt. Nennenswerte Einnahmen aus Deutschland ergeben sich durch den Besuch deutscher Touristen. Von Antigua und Barbuda werden zumeist landwirtschaftliche Produkte nach Deutschland eingeführt.

Seit 2001 besteht ein bilaterales Abkommen zum Schutz und zur Förderung von Investitionen. Im Oktober 2010 wurde ein bilaterales Abkommen über Unterstützung in Steuer- und Steuerstrafsachen durch Informationsaustausch unterzeichnet. Weitere Kooperations- und Handelsabkommen gibt es nur im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den so genannten AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten sowie zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedsstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in Antigua und Barbuda wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund des im Oktober 2008 unterzeichneten Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (Economic Partnership Agreement, EPA) beobachtet.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist Antigua und Barbuda mit der Bundesrepublik Deutschland mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verbunden, in deren Rahmen in den Bereichen HIV/AIDS-Prävention, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel zusammengearbeitet wird. Ansonsten leistet Deutschland in der gesamten Region Hilfe mittels so genannter Kleinstprojekte und im Rahmen der Sportförderung.



Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.