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Guinea-Bissau

Kultur- und Bildungspolitik

Stand:  Oktober 2014

Guinea-Bissaus Bildungssystem ist mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. An vielen öffentlichen Schulen wird nur unregelmäßig und unter schwierigen Bedingungen unterrichtet. Die wenigen Privatschulen in den Städten sind teuer. Die Einschulungsquote von rund 67  Prozent ist im afrikanischen Durchschnitt gering. Die Analphabetenquote beläuft sich auf geschätzt 30 bis 40 %.

2012 und 2013 wurden viele Lehrer nicht bezahlt und traten daraufhin in einen Streik.

Das nationale Forschungszentrum INEP (Instituto Nacional de Estudos e Pesquisa) wurde mit internationaler – darunter deutscher – Finanzierung renoviert. Seit einigen Jahren ist es wieder arbeitsfähig. Im Frühjahr 2004 wurde die Universität Bissau (Universidade Amilcar Cabral) eröffnet, die einen auf wenige Fakultäten beschränkten Lehrbetrieb anbietet. Darüber hinaus gibt es eine private Universität (CENFA) und einige Berufsschulen. 

In Bissau gibt es eine Privatschule die Unterricht nach portugiesischem Curriculum anbietet. Im Kulturgeschehen nimmt das  französische „Centre culturel franco-bissao-guinéen“  einen wichtigen Platz ein. 

Aufgrund der bis 1990 guten Beziehungen zwischen Guinea-Bissau und der ehemaligen DDR sprechen etliche  Bissauer, besonders auch in der Führungsschicht, deutsch. Seit Herbst 2007 kann die Botschaft dank der Unterstützung des deutsch-bissauischen Freundschaftskreises AGAA (Associação Dos Guineenses Amigos da Alemanha) deutsche Sprachkurse anbieten.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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