Hauptinhalt

Guinea-Bissau

Kultur- und Bildungspolitik

Stand: April 2014

Guinea-Bissaus Bildungssystem ist mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. An vielen öffentlichen Schulen wird nur unregelmäßig und unter schwierigen Bedingungen unterrichtet. Die wenigen Privatschulen in den Städten sind teuer. Die Einschulungsquote von rund 67 Prozent ist im afrikanischen Durchschnitt gering.

Das nationale Forschungszentrum INEP (Instituto Nacional de Estudos e Pesquisa) wurde mit internationaler – darunter deutscher – Finanzierung renoviert. Seit einigen Jahren ist es wieder arbeitsfähig. Im Frühjahr 2004 wurde die Universität Bissau (Universidade Amilcar Cabral) eröffnet, die einen auf wenige Fakultäten beschränkten Lehrbetrieb anbietet. Darüber hinaus gibt es eine private Universität (CENFA) und einige Berufsschulen.

Aufgrund der bis 1990 guten Beziehungen zwischen Guinea-Bissau und der ehemaligen DDR sprechen einige Bissauer deutsch. Seit Herbst 2007 kann die Botschaft dank der Unterstützung des deutsch-bissauische Freundschaftskreises AGAA (Associação Dos Guineenses Amigos da Alemanha) deutsche Sprachkurse anbieten.



Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.