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Kiribati

Außenpolitik

Stand: Oktober 2012

Auswärtige Beziehungen Kiribatis

Zur ehemaligen Kolonialmacht Großbritannien bestehen weiterhin enge Beziehungen.
1979 wurde mit den USA ein Freundschaftsvertrag unterzeichnet, in dem diese ihre Ansprüche auf 14 Inseln in der Phoenix- und Liniengruppe aufgaben.

Australien ist wichtigstes Lieferland und neben der EU, Japan und Neuseeland bedeutender Entwicklungshilfegeber. Es hat 1981 eine diplomatische Vertretung in Bairiki eröffnet. Daneben verfügen die Republik China (Taiwan), Neuseeland und Kuba über Botschaften in Bairiki. Die Anerkennung Taiwans durch die Regierung von Anote Tong im November 2003 führte zum Abbruch der Beziehungen durch die Volksrepublik China und zur Einstellung aller Entwicklungsprojekte Pekings im Land.

Kiribati unterhält seit 2001 eine diplomatische Vertretung auf Fidschi und ist in einigen Ländern (darunter auch in Deutschland) mit Honorarkonsuln vertreten.

Kiribati ist in das Pacific Access Scheme Neuseelands aufgenommen, was jährlich bis zu 50 KiribatierInnen erlaubt, nach Neuseeland auszuwandern. Die Bedingungen sind jedoch relativ streng, sodass das Maximum meist nicht erreicht wird.


Multilaterale Beziehungen

Kiribati ist Mitglied verschiedener internationaler Organisationen, u.a. dem Pacific Island Forum, dem Commonwealth seit 1999 der Vereinten Nationen, der Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten, der Asiatischen Entwicklungsbank und der Weltbank. Der Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO ) wird angestrebt. Kiribati ist darüber hinaus Signaturstaat der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA).


Sicherheitspolitik

Kiribati unterhält keine Streitkräfte und ist nicht Mitglied militärischer Bündnisse.



Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.