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Grenada

Beziehungen zu Deutschland

Stand: März 2017

Die politischen Beziehungen sind eng und freundschaftlich. Die Zusammenarbeit erfolgt über einzelne entwicklungspolitische und kulturelle Projekte sowie im Rahmen der Vereinten Nationen. Besonders vertrauensvoll und erfolgreich arbeiten beide Länder in der Klimapolitik zusammen.

Die Wirtschaftsbeziehungen zu Grenada sind wenig ausgeprägt. Von Grenada werden zumeist landwirtschaftliche Produkte ausgeführt (Kakao, Gewürze). Nennenswerte Einnahmen aus Deutschland ergeben sich durch den Tourismus, der im letzten Jahr zugenommen hat. Es besteht eine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und Grenada. 

Die Zerstörungen, die Hurrikan 'Ivan' 2004 angerichtet hat - es wurden 90% der Insel inkl. zahlreicher Hotels verwüstet – sind immer noch spürbar. Deshalb und in Folge der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise war es zu deutlichen Einbußen in der Wirtschaftsentwicklung gekommen.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist Grenada mit der Bundesrepublik Deutschland als einziger Inselstaat der Ostkaribik durch bilaterale Kooperation verbunden (Integrierte Strategien zur Anpassung an den Klimawandel in Grenada und Reform des Elektrizitätssektors zur Unterstützung der Klimapolitik in Grenada). Außerdem werden gemeinsame Vorhaben im Rahmen von Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft CARICOM in den Bereichen Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel (z.B. Wiederaufforstung Mangrovenwälder) durchgeführt. Ansonsten leistet Deutschland Hilfe durch Kleinstprojekte und im Rahmen der Sportförderung. 

Im November 2013 trat ein Steuerinformationsaustausch-Abkommen mit Grenada in Kraft. Weitere Kooperations- und Handelsabkommen bestehen im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten bzw. zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in Grenada wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund des im Oktober 2008 unterzeichneten Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (Econonomic Partnership Agreement, EPA) beobachtet.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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