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Pressemitteilung

Bundesminister Westerwelle begrüßt Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Durban

11.12.2011

Die 195 Vertragsstaaten der VN-Klimarahmenkonvention haben sich in Durban darauf geeinigt, das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll fortzuführen, bis 2015 ein neues Klimaschutz-Abkommen auszuhandeln, das spätestens 2020 in Kraft treten und alle Teilnehmerstaaten binden soll, und einen „Grünen Klimafonds“ einzurichten.

Dazu erklärte Bundesaußenminister Guido Westerwelle heute (11.12.) in New York:

„Durban ist ein wichtiger Schritt nach vorne. Aber die Arbeit am Klimaschutz muss weitergehen.

Die Fortschreibung des Kyoto-Protokolls ermöglicht es der EU und anderen klimapolitisch ambitionierten Staaten, beim Klimaschutz weiter voranzugehen. Gleichzeitig werden erstmals große Volkswirtschaften wie China, die USA und Indien verbindlich in die Pflicht genommen.

Das Momentum von Durban muss jetzt genutzt werden, damit bis 2015 ein umfassendes Klimaschutzabkommen mit klaren, weltweit geltenden Reduktionszielen steht.

Für die deutsche Außenpolitik ist entscheidend, die vom Klimawandel verursachten sicherheitspolitischen Risiken einzudämmen. Wir haben das Thema im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf die Tagesordnung gesetzt und werden uns auch in New York weiter aktiv für den Klimaschutz einsetzen.“


Um die Erderwärmung auf maximal 2°C begrenzen zu können, müssen die globalen Emissionen abnehmen. 2010 sind sie jedoch um 6% gestiegen. Ziel der deutschen und europäischen Klimaaußenpolitik ist es, eine weltweite Reduktion der Treibhausgase im Einklang mit dem 2-Grad-Ziel zu erreichen.

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