Hauptinhalt

Ausstellung: 20 Jahre Zwei-Plus-Vier-Vertrag

„Das vereinte Deutschland wird seinen Beitrag leisten zu Frieden und Freiheit, in Europa und der Welt“ - dies war der Schlusssatz der Rede, die Außenminister Hans-Dietrich Genscher am 26. September 1990 vor den Vereinten Nationen hielt, wenige Tage bevor sich die Deutschen „in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1990“ vereinten.

Der Fall der Mauer und die damit einhergehende Chance zur Wiedervereinigung stellte die deutsche Außenpolitik vor große Aufgaben. Die Wiederherstellung eines vereinigten und souveränen Deutschlands war nur mit der Zustimmung der ehemaligen alliierten Mächte USA, UdSSR, Frankreich und Großbritannien möglich. 

Diese Zustimmung konnte die deutsche Außenpolitik über den "Zwei-Plus-Vier“-Prozess in den wenigen Monaten von Februar 1990 bis September 1990 erwirken. Erst damit war der Weg frei für die Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990.

Der "Zwei-Plus-Vier“-Prozess war die Antwort auf eine neue Lage und auf eine alte Verpflichtung. Seit 1949 hielt das Grundgesetz die Deutschen an, "in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit" ihres Landes zu "vollenden". 

Die Ausstellung, die ab 1. September im Lichthof des Auswärtigen Amts zu sehen ist, zeigt, wie es dazu kam.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag von 08.00 bis 20.00 Uhr.


Stand 01.09.2010

20 Jahre Zwei-Plus-Vier-Vertrag

Prof. Dr. Gregor Schöllgen
Eine Ausstellung im Auswärtigen Amt

Einreise & Aufenthalt

Auswärtiges Amt

Reise & Sicherheit

Außen- und Europapolitik

Ausbildung & Karriere