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Forum Globale Fragen

Dialog zwischen Regierung und Zivilgesellschaft

Der Prozess der Globalisierung, einer immer stärkeren Verflechtung der Welt in nahezu allen Bereichen, hat neben den unübersehbaren wirtschaftlichen Folgen auch politische Auswirkungen gehabt. Dazu gehört nicht zuletzt die gewachsene Erkenntnis, dass die meisten Probleme nicht mehr von einzelnen Staaten alleine gelöst werden können und die Grenzen zwischen Innen- und Außenpolitik zunehmend unscharf werden.

Zu diesen globalen Herausforderungen gehören:

  • der Klimawandel und der Schutz unserer natürlichen Umwelt und ihre Erhaltung für zukünftige Generationen,
  • die Armutsbekämpfung und die Schaffung eines gerechten Ausgleichs zwischen Arm und Reich,
  • das Bevölkerungswachstum und die Suche nach einer angemessenen Reaktion darauf,
  • Schutz und Förderung von Menschenrechten, Rechtstaat und Demokratie als Grundlagen innergesellschaftlicher Konfliktbewältigung und die verbesserte Akzeptanz allgemein verbindlicher Menschenrechtsnormen,
  • die Prävention von politisch-militärischen wie auch von wirtschaftlichen Krisen und ihre Deeskalation,
  • die Bekämpfung der organisierten Kriminalität, des Terrorismus und des Drogenhandels.

Zur Lösung dieser Fragen, die oft eng miteinander verknüpft sind, ist zusätzlich zur zwischenstaatlichen Zusammenarbeit eine verstärkte Beteiligung nicht-staatlicher Akteure, das heißt der Zivilgesellschaft, notwendig.


Deshalb hat das Auswärtige Amt 1999 die Dialogserie des Forum Globale Fragen ins Leben gerufen. Vom damaligen Bundesminister des Auswärtigen, Joschka Fischer, im Beisein von UNO-Generalsekretär Kofi Annan eröffnet, dient es seither als Instrument für den Austausch zwischen Regierung und Zivilgesellschaft über das gesamte Spektrum globaler Probleme. Die Themen der Forumsveranstaltungen werden entweder von Organisationen der Zivilgesellschaft oder vom Auswärtigen Amt vorgeschlagen und richten sich nach dem beiderseitigen Diskussionsbedarf. Sie werden anschließend gemeinsam mit einem zivilgesellschaftlichen Partner umgesetzt.


 Munition © picture alliance / dpa

30. Forum Globale Fragen am 6. Juni 2012 im Auswärtigen Amt: „Der inter­nationale Waffen­handels­vertrag (ATT) – mehr Sicher­heit durch gemeinsame Standards?“

Im Juli diesen Jahres findet nach seit 2006 laufenden Vorbereitungen eine Konferenz der Vereinten Nationen in New York statt, die sich mit dem weltweiten Handel mit konventionellen Waffen befassen wird. Am Ende der Konferenz soll ein Vertrag zur Kontrolle des internationalen Handels mit konventionellen Waffen stehen. Das Abkommen soll insbesondere auch aus­ufernde illegale Waffen­märkte und den Waffen­miss­brauch in Konflikten und zur Begehung von schweren Menschenrechtsverletzungen verhindern.

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Veranstaltungen

Wir laden Sie ein, sich einen Überblick über Themen und Inhalte der Veranstaltungen des Forum Gobale Fragen zu verschaffen.