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Beziehungen zu Deutschland
Stand: März 2013
Die politischen Beziehungen sind freundschaftlich und frei von Problemen. In multilateralen Foren wie den Vereinten Nationen und bei den Weltklimaverhandlungen ist Barbados ein verlässlicher und enger Partner Deutschlands.
Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu Barbados sind wenig ausgeprägt.Von Barbados werden überwiegend landwirtschaftliche Produkte nach Deutschland ausgeführt. Nennenswerte Einnahmen ergeben sich für das Land jedoch durch den Besuch deutscher Touristen, deren Zahl im Jahresverlauf 2011 gegen den Trend um 15,8 % auf über 8400 gestiegen ist.
Seit 2002 besteht ein bilaterales Abkommen zum Schutz und zur Förderung von Investitionen. Weitere Kooperations- und Handelsabkommen gibt es nur im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten bzw. zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedsstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in Barbados wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund des im Oktober 2008 unterzeichneten Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (Economic Partnership Agreement, EPA) beobachtet.
In der Entwicklungszusammenarbeit ist Barbados mit der Bundesrepublik Deutschland mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verbunden, in deren Rahmen in den Bereichen HIV/AIDS-Prävention, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel zusammengearbeitet wird. Seit 2011 gilt Barbados nicht mehr als Entwicklungsland und wurde die öffentliche Entwicklungshilfe eingestellt.
Hinweis
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.
