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Monaco

Beziehungen zu Deutschland

Stand: Februar 2015

Die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Fürstentum Monaco sind traditionell freundlich. Dies schlägt sich auch darin nieder, dass Monaco in Berlin eine der wenigen eigenen Botschaften unterhält. Für die Bundesrepublik Deutschland ist seit Dezember 2007 der deutsche Botschafter mit Sitz in Paris in Monaco akkreditiert. Die konsularische Betreuung der in Monaco lebenden Deutschen erfolgt seit März 2012 ebenfalls durch die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Paris. Seit 1988 ist in Monaco ein deutscher Honorarkonsul tätig. Deutsche stellen mit rund 900 Personen knapp 3 Prozent der Einwohner Monacos.

Seit 1973 besteht in Monaco ein im Gesellschaftsleben aktiver Internationaler Deutscher Club.

Das Fürstentum Monaco hat im Jahr 1962 mit der Bundesrepublik Deutschland einen Auslieferungsvertrag und einen Vertrag über Rechtshilfe in Strafsachen abgeschlossen. Seit Dezember 2011 ist ein Abkommen über den Informationsaustausch in Steuersachen zwischen Monaco und Deutschland in Kraft.

Monaco hat eine Zollunion mit Frankreich, daher erfasst die Außenhandelsstatistik Monacos nicht den Warenaustausch mit Frankreich. Aus diesem Grunde ist Deutschland in der Außenhandelsstatistik der wichtigste Außenhandelspartner vor Italien. Der Wert monegassischer Exporte nach Deutschland belief sich im Jahr 2011 auf 140,6 Mio. Euro (entspricht 17,5 % des Gesamtexports Monacos) vor Italien (9,9%) und Spanien (8%). Bei den Herkunftsländern der Importe nach Monaco liegt Deutschland mit einem Wert von 108,8 Mio. € (entspricht 13% des Gesamtimports Monacos) hinter Italien (26,7 %) und vor Großbritannien (10,3%).

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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