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Mali
Stand: Dezember 2012
Ländername: Republik Mali / République du Mali
Klima: Überwiegend feucht-heißes Klima im Süden, trockenes Wüstenklima im Norden
November - Februar: warm und trocken; März - Mai: heiß und trocken; Juni - Oktober: feuchtwarme Regenzeit
Lage: Binnenland, grenzt an Mauretanien, Algerien, Niger, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea, Senegal
Größe: 1.240.000 qkm, davon 60% Wüste (Bundesrepublik Deutschland: 357.000 qkm)
Hauptstadt: Bamako - rund 1,8 Millionen Einwohner
Bevölkerung: ca. 13,95 Millionen Einwohner; Wachstumsrate: 3,6% (2009); zahlenmässig stärkste Volksgruppen: Bambara, Malinke, Peul (Fulbe), Sonrhai, Sarakollé, Tuareg, Bobo, Dogon, Senufo, Bozo
Amtssprache: Französisch; Nationalsprachen: Bambara (61%), Fulfulde (Fulbe), Sonrhai, Sarakollé, Tamaschek, Dogon, Senufo, Bobo, Maurisch-Arabisch
Religionen: Islam (über 95%), Christentum (ca. 5%), viele – auch zugleich - Animisten
Nationaltag: 22. September, Unabhängigkeitstag
Unabhängigkeit: 22.09.1960 (Auflösung der bereits im April 1960 unabhängig gewordenen Föderation mit Senegal)
Staats-/Regierungsform: laizistische Republik, Präsidialdemokratie nach französischem Vorbild
Staatsoberhaupt: Übergangspräsident Dioncounda Traoré seit 12.04.2012
Premierminister: Diango Cissoko seit 12.12.2012
Außenminister: Tiéman Coulibaly seit 31.08.2012
Parlament: (Wahlperiode abgelaufen, tagt aber während der Transitionsphase weiter) Assemblé Nationale, Einkammer-Parlament, 147 Sitze, nächste Wahl noch nicht terminiert
Parteien: Über 100, davon 14 im Parlament vertreten
Gewerkschaften: Union Nationale des Travailleurs du Mali (UNTM); Conféderation Syndicale des Travailleurs Maliens
Arbeitgeberverbände: Conseil National du Patronat du Mali
Verwaltungsstruktur des Landes: Vierstufiger Verwaltungsaufbau mit Zentralregierung und Aufgliederung in acht Regionen, diese aufgeteilt in Landkreise ("cercles") und den Distrikt Bamako. Seit 1999 Einrichtung von 703 Kommunen mit gewählten Kommunalräten, dazwischen indirekt gewählte 8 Regionalparlamente und 49 Kreistage. Letzte Kommunalwahlen im April 2009
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen:
a) Politik: Vereinte Nationen (1960), OAE (1963) bzw. AU (Afrikanische Union, Gründungsmitglied, seit 2000), CEDEAO-ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten; 1975), OIC (Islamische Konferenz, 1972), Gruppe der Blockfreien, Nichtangriffspakt ANAD, Gemeinschaft der Sahelisch-Saharischen Staaten CEN-SAD (1992).
b) Wirtschaft: IWF (1963), Weltbank (1963), AKP (Gruppe der afrikanisch-karibisch-pazifischen Staaten, 1963), Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion UEMOA (1984), WTO, OMVS (Zusammenschluss mit Mauretanien und Senegal zur wirtschaftlichen Nutzung des Senegalflusses, 1972), IFAD (Internationaler Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung, 1977), IFC (Internationale Finanz-Corporation), IDA (Internationale Entwicklungsorganisation, 1963), UNCTAD (VN-Handels- und Entwicklungskonferenz), ECA (VN-Wirtschaftskommission für Afrika, 1991), CILSS (Sahel-Staatengemeinschaft, 1973)
Wichtigste Medien: staatlicher Rundfunk und Fernsehen ORTM, inzwischen fast im ganzen Land zu empfangen. Über 400 private Rundfunkstationen mit örtlicher Reichweite; Tageszeitungen: L'Essor, Les Echos, Nouvel Horizon, Le Républicain, L’Indépendant u.v.a.; Wochenzeitungen: L'Observateur, L'Aube, Le Malien, Le Tambour, Le Courrier u.a. (Insgesamt erscheinen in der Print-Presse mehr als 100 Titel mit meist sehr geringen Auflagen)
Bruttoinlandsprodukt: für 2011 geschätzt: 10,29 Mrd USD
BIP/Kopf (2011): ca. 668 USD
Hinweis
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.
