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Deutsches Personal fördern

Internationale Organisationen (IOs) werden bei der Bewältigung von internationalen Krisen und der Fortentwicklung globaler Themen immer bedeutender. Deutschland nimmt hier eine aktive, gestaltende Rolle ein. Dafür ist es auch wichtig, personell in den IOs gut vertreten zu sein. Die Bundesregierung hat sich daher die stetige quantitative und qualitative Verbesserung der deutschen Personalpräsenz in internationalen Organisationen als wichtiges politisches Ziel gesetzt.

Im Juni 2015 wurde der vierte Bericht der Bundesregierung zur deutschen Personalpräsenz in internationalen Organisationen und europäischen Institutionen vorgelegt.

Bericht zur deutschen Personalpräsenz in internationalen Organisationen (PDF, 312 KB)

Die Bundesregierung hat ihr Instrumentarium in den letzten Jahren systematisch fortentwickelt, um die personelle Präsenz in internationalen Organisationen weiter zu verbessern. Erfolgreich war dies insbesondere im Nachwuchsbereich. Auch bei Spitzenämtern und in der Leitungsebene vieler Organisationen hat Deutschland im Berichtszeitraum wichtige personalpolitische Erfolge erzielen können. Gleichwohl sind in einigen Bereichen noch erhebliche Steigerungen anzustreben (z.B. in den UN-Regionalkommissionen und einzelnen Finanzinstitutionen, in UN-Friedensmissionen sowie bei WIPO und WTO).

Die Rahmenbedingungen dafür sind – unter anderem aufgrund wachsender Konkurrenz vor allem aus Schwellenländern und erheblicher Sparzwänge bei den internationalen Organisationen – insgesamt schwieriger geworden. Damit werden die Herausforderungen, Deutsche in internationalen Organisationen zu positionieren, in den nächsten Jahren weiter steigen.

Angebote der Koordinatorin für Internationale Personalpolitik

Die Ausweitung des deutschen Bewerberkreises für Posten in internationalen Organisationen und europäischen Institutionen ist ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung. Das Auswärtige Amt veranstaltet dazu seit 2006 jährlich eine Informationsmesse, die sowohl bei den Besucherinnen und Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet als auch bei den mehr als 50 teilnehmenden internationalen Organisationen auf reges Interesse stößt. Anfang 2017 besuchten mehr als 1.600 Berufstätige, Absolventen und Studierende die "IO-Karrieremesse" im Auswärtigen Amt. Die nächste Messe findet voraussichtlich Anfang 2018 statt. Mehr

Im von der Koordinatorin für internationale Personalpolitik der Bundesregierung seit 2001 zur Verfügung gestellten "Internationalen Stellen- und Personalpool" (www.jobs-io.de) können sich Interessenten tagesaktuell über rund 1.000 Stellenausschreibungen von ca. 200 internationalen Organisationen und europäischen Institutionen informieren.

Mehr zur Datenbank www.jobs-io.de


Stand 02.03.2017

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